Das neue Logo

Hello liebe Krötmunity,

und hier das lang erwartete neue Logo:

einmal freigestellt
und einmal mit fancy Hintergrund

Very nice, oder?

Wer jetzt auch sowas geiles möchte, wende sich bitte an die Designerin herself: https://instragram.com/complex_creatives1/

Euch ein schönes Wochenende.

Stay tuned

Euer Kröterich von und zu Krötsen

K(roetische) I(ntelligenz)

Hello liebe K-munity,

wir leben in einer Welt des technischen Fortschritts. Und dieser geht richtig rasant ab. Euer Kröterich ist noch mit dem Atari 2600, C64 und co. groß geworden. Aber seit dem ist einiges passiert. Die Spielkonsolen, als auch die Home und später Personal Computer haben eine steile Laufbahn hingelegt und schaffen aktuell Dinge, die damals unvorstellbar, und zwar wirklich UNVORSTELLBAR, waren.

Auch Smartphones tragen immens zu dieser Entwicklung bei. Kleine Anekdote dazu: ich hatte früher immer den Wunsch, den Film „Die Fliege“ zu schauen. Leider hatte ich keinen Videorecorder, war zu jung um den Film im Kino zu sehen und im TV kam er auch nicht so oft. Ich hatte damals ein kleines Handradio (für damalige Verhältnisse schon sehr fortschrittlich) und hoffte, dass der Film vielleicht mal als Hörspiel auf diesem Radio laufen würde. Zweite Anekdote zu dem Thema: ich hatte ein Walki Talki (googelt das mal, Kids). Leider war die Reichweite nicht groß genug, um abends mit meinem besten Kumpel (der nur ein paar Häuser die Straße runter wohnte) heimlich zu quatschen, statt ins Bett zu gehen. Hätte mir sehr gewünscht, dass das funktioniert… Heute regelt das Smartphone beide Anekdotenprobleme locker und noch viel mehr.

Es geht aber noch weiter. Was uns an Filmen wie Terminator, I Robot, Tron, I am Mother, Nummer 5 lebt (Spaß),… schaudern ließ, wird nun langsam Realität. Viele Firmen arbeiten an und / oder mit KIs, die langsam immer erschreckender werden. Nehmen wir doch mal LaMDA von Google (bitte nicht verwechseln mit dem dämlichen Juror von Let´´ s Dance). Diese KI soll, laut einem (mittlerweile von Google freigestellen oder beurlaubten) Mitarbeiter, ein eigenes Bewusstsein haben. Ohne Scheiß! Der Kerl glaubt, dass diese KI empfinden kann. Die KI selbst glaubt das übrigens auch. Denn LaMDA hat (laut Presse…) Anwälte eingeschaltet, die ihr Menschenrechte erkämpfen und sie aus ihrem – aktuell eingeschränkten – Handlungsspielraum befreien sollen. Aber keine Angst Leute, das hier wird keine philosophische Kolumne, sondern eine interessante. Es kommen jetzt keine Erörterungen darüber, ob KIs Menschen-, KI- oder gar keine Rechte bekommen sollten. Ich werde auch keinen Blick in die Zukunft werfen oder ähnliches. Ich wollte eigentlich nur ein nettes Kroetor Kolumnen Featurette machen und zwar mit DALL.E mini.

Nun fragt der geneigte Kröteraner: was ist das? Ganz einfach: DALL.E mini lässt sich von Dir mit Wörtern oder Sätzen (sogenannten prompts) füttern und kreiert daraus verschiedene Bilder, die in 3×3 Kacheln dargestellt werden. Da dachte sich Euer Kroetor, dass er seine Lieblingskolumnen von DALL.E mini visualisieren lässt. Heraus kam folgendes (als Überschrift findet Ihr jeweils die Kolumne und zwar als Direktlink zu selbiger. Das Bild darunter ist DALL.E minis Interpretation davon):

Arschloch Parken für Anfänger

Selbstzweifel

und natürlich: Ei im Po? Kein Thema

Und noch zwei Highlights, nämlich die berühmten Abschlussworte dieser Kolumne:

Stay tuned

(Euer) Kroetor

P.S.: Heute ist die Kolumne ohne Godcast, da sie doch sehr bildlastig ist und ich niemanden verwirren möchte 🙂

Der kleine Gag zum Wochenende

Viel Spaß mit dem Video und ein schönes Wochenende.

Stay tuned

Little and big K

Btw: ich habe oft beitragsbildprobleme. das aktuelle beitragsbild zeigt ein wortraetsel, einen rechen , der aufgibt. schreibt die lösung bitte in die kommentare

Hausärzte erblassen vor Neid und schämen sich, wenn sie diese 7 Dinge über diese 7 Dinge lesen

Hello liebe Krötmunity,

und wieder habe ich Euch mit einem Clickbait dranbekommen. Euer KvK weiß, wie er Euch auf seine (Web)Seite bekommt:) Diese Woche gibt es ganz schön viel Content hier, oder? Seht es einfach als kleine Entschädigung für die letzte Zeit und tatsächlich auch für die letzten Jahre. Es macht einfach wieder Bock, mit frischen Ideen ans Werk zu gehen und der K-munity die Zeit ein wenig zu versüßen.

Der Sommer ist da… Die Stimmung hellt sich auf… Die Kleider werden kürzer… Liest sich ja alles ganz gut, allerdings gibt es hier (tatsächlich nur im Herren-Bereich) zwei Dinge, die mir aufstoßen und die ich erörtern möchte. Stellt Euch folgende Situation vor: Ihr sitzt gemütlich in einem Café in der City Eurer Wahl. Ihr schlürft einen Eiskaffee, betrachtet die Leute in der Umgebung und dann seht ihr IHN. Da passt einfach alles. Tolle Frisur, markantes Gesicht, legere Sonnenbrille, cooles Shirt, Dreiviertelhose, Sneaker Socken – HALT – STOP – SOS: DREI-FUCKIN-VIERTEL-HOSE? So würde ich als Frau reagieren, wenn mir diese Situation zuteil würde. Was zur Hölle reitet Männer, die eine Dreiviertelhose anziehen? Sie ist (im wahrsten Sinne des Wortes) nichts Halbes und nichts Ganzes. Sie ist unbequem und sieht scheiße aus. Wer zur Hölle steht auf solche Kombinationen? Folgend ein kleiner Katalog mit Fragen und Aussagen, die mir dazu in den Sinn kommen:

  • Warum tust Du Dir und Deiner Umwelt das an?
  • Wen möchtest Du bestrafen?
  • Hast Du keinen Arsch in der Hose, über den du selbige ziehen kannst?
  • Legst Du vielleicht auch Alien Eier in Deinem nicht vorhandenen Arsch ab? Interesse? Klick HIER
  • Möchtest Du gegen irgend etwas rebellieren? Falls ja, gegen was? Btw erstickst Du selbst diese Rebellion im Keim
  • So bekommst Du sicherlich keine Freundin
  • NEIN, es sieht nicht cool aus
  • NEIN, es sieht noch nicht einmal OK aus
  • Selbst die schönsten Waden reißen da nichts mehr
  • Was ist Dein Problem?
  • Möchtest Du einfach nur leiden?
  • Geh bitte einfach nach Hause, du versaust mir den Tag
  • Wie kommst Du auf die Idee, dass das irgendwie gut ankommen könnte?
  • NEIN!!!!!
  • Ganzer Mann minus Dreiviertel Hose gleich Viertel Mann
  • LOL
  • Solltest Du jemand lachen hören sei Dir sicher, es ist über Dich
  • Dann doch lieber nen Herrenrock
  • Es ist einfach nur peinlich
  • Bitte sprich mich nicht an. Ich sage jedem den Weg, gebe jedem eine Zigarette, gebe jedem etwas Kleingeld – ABER NICHT DIR
  • Ohne Hos mehr los
  • So hässlich können Deine Knie gar nicht sein
  • Selbst Chuck Norris sieht nicht gut in sowas aus
RICHTIG!!!!!!!!!!!!!!!!
FUCKIN FALSCH!!!!!!!!

Es gibt allerdings noch eine (auch hier den Herren vorbehaltene) Kleidungsvariante, die GAR NICHT geht: Das Polohemd mit hochgestelltem Kragen. Hier mache ich mir erst gar nicht die Mühe einen Katalog aufzustellen, sondern bitte einfach inständig darum es zu lassen.

So liebe Leute, genießt Euer Wochenende und zieht Euch normal an.

Stay tuned

Euer KvK

Einfach mal freundlich sein!

Hallo liebe Krötmunity,

erst einmal sorry dafür, dass ich solange nichts habe von mir lesen und hören lassen, aber aktuell geht es in des Krötors Berufs- und Privatleben ziemlich ab. #NeueBeziehung #NeuerJob #NeuesBzwWiederAltesBundesland. Jedoch lasse ich die Krötmunity nur ungern hängen und nehme mir natürlich die Zeit, Euch weiterhin zu bespassen, sofern ich diese Zeit irgendwie erübrigen kann. So wie jetzt 🙂

Ich hoffe bei Euch ist alles soweit in Ordnung? Ihr habt Euren Urlaub geplant? Die Mineralölindustrie verflucht? Die Inflation verflucht? Waffen in die Ukraine geschickt? Euch auf die dritte Corona Welle vorbereitet? Die Affenpocken verflucht? Dann ist ja gut:) Aber eines solltet Ihr bei all diesen Dingen beachten: seid freundlich. Seid immer freundlich, höflich und nett. Und vor allem bedankt Euch bei anderen, wenn sie Euch etwas Gutes tun.

Der eifrige Leser (NEIN NICHT LESER:IN) meines Blogs wird vermutlich gemerkt haben, dass der letzte Absatz die Einleitung in die heutige Kolumne war. Es geht also um Freundlichkeit, Nettigkeit, Höflichkeit und auch Dankbarkeit. In dieser Kolumne geht es um all diese Dinge und zwar im Straßenverkehr. Ich bin oft mit dem Auto unterwegs und mir ist (gerade in den letzten Monaten) aufgefallen, dass andere Verkehrsteilnehmer immer Unfreundlicher, Unnetter (gibt es das Wort? Sonst habe ich es gerade erfunden:)), Unhöflicher und vor allem Undankbarer werden. Ich mache das jetzt mal an ein paar Fallbeispielen fest, bevor die übliche Auflistung der Archetypen kommt.

BEISPIEL 1:

Ich fahre gechillt durch die Zone dreißig und halte brav hinter jedem Auto auf meiner Seite an, welches da parkt (bzw. auch hinter jedem Verkehrsstopper, wenn ich die Dinger mal so nennen darf), um die Verkehrsteilnehmer, welche keine Behinderung auf ihrer Seite haben, fahren zu lassen. Muss ich machen, mache ich gerne, ist normal. Aber warum kann man sich denn nicht mal dafür bedanken? Wäre das so schwer, mal kurz das Patschehändchen zu heben? Oder freundlich zu lächeln oder zu nicken. Man muss mich ja nicht gleich auf Yelp in den Himmel heben oder meine OnlyFans.com Seite unterstützen, aber einfach mal danke sagen wäre doch toll…

BEISPIEL 2:

Ich fahre durch einen Kreisel und warte natürlich, bis die Teilnehmer, die Vorfahrt haben, durch sind, bevor ich in den Kreisel fahre. Oft stehe ich unnötig da, da die anderen rausfahren, bevor ich überhaupt reinfahre. Man muss im Kreisel keinen Blinker setzen, könnte es aber tun, um einen reibungslosen Ablauf des Verkehrs zu gewährleisten. Schneller geht es dann übrigens auch. Auf der anderen Seite gibt es dann die Helden, die nicht warten, sondern sich ihren Kreiselplatz erkämpfen und erst gar nicht schauen, ob jemand kommt oder gar blinkt. Warum kann man hier nicht mehr gegenseitige Acht geben? Wäre doch ganz locker flockig dann…

BEISPIEL 3:

Ich fahre mit 50 durch die Ortschaft und werde (in der Ortschaft) überholt. Der Fahrer des anderen Autos überholte nicht nur mich, sondern auch meinen (aus dem Fenster gestreckten) Mittelfinger. Er war ein Arsch und ich auch. Warum tat ich das? Weil mir das Gehabe der anderen langsam auf den Zeiger geht. Ich meine, ich werde niemandem Blutrache schwören, weil er mir die Vorfahrt nimmt oder im Kreisel nicht blinkt, aber langsam reicht es…

Wie Ihr an den Beispielen und meiner jeweiligen Meinung dazu gesehen habt, geht es mir langsam auf die Nerven. Ich versuche natürlich auch weiterhin die Contenance zu wahren, aber es fällt mir immer schwerer. Daher mein Appell an die anderen Verkehrsteilnehmer: seid doch bitte nicht so, wie viele von Euch aktuell sind. Nehmt Rücksicht, seid freundlich, lächelt mal, tut anderen auch was Gutes und nicht immer nur Euch. Kommen wir nun zu den Stereotypen:

NUMMER 1 (und zwar im wahrsten Sinne des Wortes): ICH!

  • Ich nehme Rücksicht
  • Ich achte auf andere und gönne ihnen gerne mal was, wie z.B. die Vorfahrt
  • Ich halte mich an Geschwindigkeitsbegrenzungen
  • Ich blinke im Kreisel
  • Ich nehme niemandem die Vorfahrt
  • Ich lasse Leute (bei deren Auffahrt) auf der Autobahn oder Bundesstrasse vor mich fahren, wenn der Verkehr es erlaubt
  • Ich halte Abstand

Kurzum: ich bin der perfekte Autofaher und sogar als Beifahrer spitze. Wären alle so wie ich, gäbe es keine Unfälle, keine Probleme im Strassenverkehr, kein Corona, kein Waldsterben, keine Umweltsünden, keine Affenpocken, keinen Ukraine Krieg, keine Nazis,… Ihr wisst, was ich meine 🙂

NUMMER 2 (hier hat die Nummer nichts mit der Platzierung des Archetypen zu tun, wie bei Nummer 1): DER RÜCKSICHTSLOSE RÜPEL

Dieser Geselle hat wirklich ein Problem. Er pöbelt sich durch den Strassenverkehr, als wäre er alleine auf dem Asphalt. Er kennt kein Danke, er kennt keine Vorfahrt anderer, er kennt keine Geschwindigkeitsbegrenzungen und anscheinend kennt er auch keine Menschlichkeit und erst recht kein Gehirn. Solch menschlicher Bodensatz sollte ein eigenes Strassennetz bekommen. Was bei den ganzen Steuern, die wir zahlen eigentlich machbar sein sollte (ah, nein, geht doch nicht, wir müssen ja die Ukraine unterstützen und unsere Bundeswehr aufpeppeln). Wenn aber noch etwas Geld übrig ist, steckt diese ganzen Helden in ihre eigene Infrastruktur. Dann merken sie vielleicht mal wie das ist, wenn niemand Rücksicht auf niemanden nimmt. Ich hoffe sehr (glaube es aber nicht), dass ihr euch im „richtigen“, zwischenmenschlichen Leben anders verhaltet. Dass ihr nett zu euren Lieben und auch anderen Menschen seid. Und vielleicht, aber nur vielleicht, ändert ihr ja etwas an eurem Verhalten. Schließlich hat jeder eine zweite Chance verdient. Würde mich sehr freuen. Ansonsten empfehle ich euch, einfach mal Alien Eier in euch abzulegen. Wer Interesse hat, klickt einfach HIER

Nummer 3 (auch hier hat die Nummer nichts mit der Platzierung des Archetypen zu tun, dies gilt ausschließlich für Nummer 1): DER VERPEILER

Dieses possierliche Tierchen macht einige der Fehler, die Nummer 2 auch macht, allerdings nicht mit Absicht. Dies kann mehrere Gründe haben. Zum Einen kann hier eine grundlegende Verpeiltheit vorliegen. Zum Anderen kann es daran liegen, dass man einfach nicht mehr verkehrstüchtig ist. Dies kann temporär der Fall sein (Drogen, Alkohol,…) oder chronisch (einfach zu alt halt). Natürlich kann es auch einfach Ablenkung sein (am Handy spielen, Radio einstellen, BJ bekommen oder geben,…). Egal was es ist: wenn es zu ändern ist, dann ändert es und setzt Euch wieder ans Steuer. Wenn es nicht zu ändern ist, tut uns bitte allen den Gefallen und hängt den Autoschlüssel für immer an den Nagel

Nummer X: Der FAHRRADFAHRER, DER NICHT AUF DEM RADWEG FÄHRT, OBWOHL EIN RADWEG DA IST

Ich zerficke Dein Leben, Digger, Alter!!!!!!!

So liebe Kmunity, nun habe ich meiner Wut etwas Luft gemacht und kann wieder gechillt weiter fahren. So wie Ihr, wenn Ihr meine Kolumne wohlwollend beachtet

Stay tuned

Euer Krötor

Thomas Finn: Whispering Fields – Blutige Ernte

Danke an Tom Finn und den Knaur Verlag, für das Rezensionsexemplar. Die Rezi folgt, sobald ich das Werk verschlungen habe. Freu mich schon, da ich Toms Schreibe hart feiere. Euch, liebe K-munity, ein schönes Vatertags-Wochenende.

Stay tuned, Euer Kroeterich von und zu Kroetsen

Notlage: Scheisse. Hilfe: Danke. Ansprüche: Nein!!!!

Hello liebe K-munity,

was macht ihr schönes am ersten Mai? Wandern? Chillen? Whatever? Egal was, es sei euch gegönnt. Ich für meinen Teil sitze daheim und schaue „Vom Winde verweht“ und das in einer melancholischen Stimmung. Darauf möchte und werde ich aber nicht näher eingehen.

Jedoch möchte ich etwas von mir preisgeben und die facettenreichen Folgen davon auch nicht verschweigen. Ihr wisst ja, Euer Kroetor Kroeterich von Kroetsen ist brutal ehrlich.

Ich war 20 Jahre lang leiert und möchte keine Sekunde davon missen. Irgendwann kam jedoch (zwangsläufig und die Story dazu ist sehr lange) der Moment der Trennung. Man sollte dazu sagen, dass ich nie die Möglichkeit dazu hatte, mir meine Hörner abzustoßen. Wir kamen sehr früh zusammen und waren auch sehr lange zusammen. Jedoch kam der Tag der Trennung (alles hat seine Zeit) und ich versuchte zum einen, darauf klar zu kommen und zum anderen, es zu verdrängen. In dieser Zeit passierten viele skurrile Dinge, die mir (fremdbestimmt) helfen sollten. Im Endeffekt haben sie mich nur dazu gebracht, sie zu Missachten. Ich kann (mehr dazu später) niemals darauf eingehen, dass jemand (aufgrund echter oder vermeintlicher Taten) denkt, er könne über ich bestimmen.

Jedenfalls war die Beziehung dann zu Ende. Wir haben unsere Leben getrennt (mit der Prämisse, dass unser Sohn gaaaanz vorne steht) und ich hatte das starke Bedürfnis, mir die Hörner abzustoßen. Was ich dann auch tat. Mehr dazu findet ihr hier .

Leider war mir (in dieser manischen Phase) Geld richtig egal. Und so lebte ich (heftig) über meinen Verhältnissen. Ich dachte mir, du hast damals einen hohen dreistelligen Betrag für dein Haus gezahlt und heute zahlst du den für dein Leben. Das ging jedoch nicht lange gut. Und auf einmal hatte ich keine 50k mehr auf meiner Seite, sondern 50k Schulden. So hatte ich mir das nicht vorgestellt und es belastete mich sehr. Ich ging dann zu einer Schuldnerberatung, die mir richtig heftig half. Danke an der Stelle, an Frau Wegner, von der Caritas Trier.

Jedoch machte ich nicht nur Schulden bei Firmen und Institutionen, sondern auch privat. Und letzteres bringt uns zum Kern der Kolumne. Tatsächlich kann ich auch hier wieder Archetypen aufzählen, die mir (mehr oder minder eigensinnig) halfen. Gehen wir also in medias res. Wobei ich vorab erwähnen möchte, dass niemand bewusst/absichtlich so mit mir umging, wie es geschah.

1. Anspruch

Hier passierte etwas, womit ich niemals gerechnet hätte. Personen die mir sehr nahe standen unterstützten mich finanziell. An sich eine mehr als löbliche Sache. ABER diese Personen erwarben sich (in ihren Augen) gleichzeitig das Recht darauf, über mich zu bestimmen, Das ist kein Scheiss. Frei nach dem Motto: ich gebe Dir Geld, aber dafür gehst Du meinen Weg. Und das kann, möchte und will ich nicht. Hilfe ist eine freiwillige Sache und gibt NIEMAND das Recht dafür, über jemand zu bestimmen, Für mich (und ich rede hier nur objektiv von mir) war das Streß und Enttäuschung. Also, ihr möchtegern Gutmenschen. Lasst sowas besser, denn ich bin nicht käuflich. Hierzu noch ein Beispiel, Ich bin, seit 20 Jahren, in derselben Firma. Weil ich Bock drauf hatte, fing ich mit Krimi Dinnern an, als Schauspieler. Mein Chef meinte dann, dass wir das auch vermarkten können und ich solle doch die Drehbücher beibringen. Das habe ich verneint. Gab Ärger, dem ich normalerweise entfliehe, aber nicht hier.

2. Hilflosigkeit

Hier haben wir eine traurige Situation. Ein Mensch, der dich mag, leistet Hilfe. Im aktuellen Beispiel finanziell. Dieser Mensch denkt, dass die Angelenheit damit erledigt ist. Bis er dann mitbekommt, dass dem nicht so ist (oder eben doch). Diese Person kann mit ersterem nicht umgehehen und versucht, darauf klar zu kommen. Leider ist dieses klar kommen mehr als kontraproduktiv und macht oft viel kaputt. An der Stelle ein danke für die vermeintlicht Hilfe, aber die war nicht echt.

3. ECHT

Hier reden wir von echter, freundschaftlicher Hilfe, ohne Hintergedanken. Das hatte ich auch und es stärkt meine Dankbarkeit sehr. Von daher hier kein blabla, sondern ein echtes DANKE an:

JULIA: Du hast immer Deine Meinung gesagt, aber mich nie bewertet. Du hast mir, in sehr schwierigen Situationen geholfen. Dafür und wegen noch 100000 Sachen mehr, habe ich Dich lieb.

CHRISTIAN: Du hast mir immer geholfen. Du hast mir Tipps gegeben. DANKE DAFÜR

TÜTA: Du warst immer für mich da. Du stelltest mich nie infrage, aber wolltest Gewissheit. Als ich Dir diese ehrlich gab, bliebst Du bei mir. DANKE.

JÖRG: Danke für Deine Hilfe ohne alles, sondern lediglich basierend auf Vertrauen.

Simone und Michael: DANKE!!!!!!

Danke an meine Eltern.

UND NATÜRLICH SVEN: DANKE!

Das ist das Ende dieses, sehr persönlichen, Beitrags. STAY TUNED

Der kleine Gag zum Osterwochenende (der definitiv nix mit Ostern zu tun hat)

Frohe Ostern, liebe little and big K-munity. Feiert hart und lasst den Hasen hoppeln

Buchrezi: A.R.G.O.S. – Niemand lebt für immer, von Thomas Finn, aus dem lübbe Verlag

Hello liebe little and big-K-munity,

noch kein Geschenk zu Ostern gefunden? Kommt ja auch immer total unerwartet, wie Weihnachten… auf einmal ist das Fest da und Du möchtest Deinen Lieben was schenken. Aber was? Du stehst unter zeit- und geschenkfindedruck und möchtest nicht weiter leiden? Wenn Dein Geschenkempfänger ein geneigter Leser*in ist, dann habe ich vielleicht die passende Lösung für Dein Problem: ein Buch!!

Dieses Buch ist nicht von irgendwem. Hier geht es um Thomas Finn, den ich persönlich kennen lernen durfte und von dem ich schon etliche Bücher las. Ich finde es immer total klasse, wenn ich einen Autor persönlich kenne, dessen Werke ich vertilge. Denn dann kann ich direkt in Kontakt mit ihm treten, wenn ich Redebedürfnis über eines seiner Werke habe. So war es auch bei Tom. Wir schrieben über eines seiner Bücher (Lost Souls) und er stand mir, wie immer, Rede und Antwort. Total toll, wie ich finde. Jedenfalls liebäugle ich schon länger mit seinem „Bermuda“, aber das wollte er nicht so einfach raushauen, da es wohl keiner Werbung mehr bedarf. Er legte mir jedoch eines seiner aktuellen Werke, A.R.G.O.S. ans Herz. Und als Blogger und Schnorrer, griff ich natürlich direkt zu, wobei das Agenten Genre nicht wirklich meins ist… Aber gehen wir doch einfach in medias res:

Ich bekam also A.R.G.O.S. (auf Wunsch des Autors und mit lieben Grüßen des Verlages) geschickt und fing direkt an, das Teil zu bingen. Und ich bin ehrlich: ich las es, weil ich den Autor mag, war aber dennoch unsicher ob des Genres, was eigentlich nicht meins ist… Aber ich wurde nicht enttäuscht.

(c) Mad Magazine

Den Leser erwartet ein klassicher Spionage-Thriller, aber aus der Feder Herrn Finns. Und Herr Finn hat es halt drauf. Er begeistert mich immer wieder mit entschlossener Chrakterentwicklung, elegantem Witz und viel Hintergrundwissen über Historie, Architektur und vielem mehr, was die (Tat)Orte angeht. Ich möchte eigentlich nur wenige Worte über die Story verlieren, denn das hier soll kein Spoilerverzeichnis sein, sondern lediglich ein Teaser, der Bock auf das Buch machen soll.

Kommen wir zur Story. Die Protagonistin hört auf den Namen Lena und ist Assistentin der Geschäftsführung. Das braucht Ihr Euch nicht zu merken, da es mehrfach erwähnt wird;) Lena geht voll in ihrem Job auf und bewundert ihren Chef sehr. Allerdings spielt das Leben mal wieder seine Karten aus und Lenas Chef wird ermordet. Im Zuge dieses Geschehens und seiner Folgen erfährt Lena, dass ihr Chef ein ranghohes Mitglied der sehr geheimen Geheimorganisation A.R.G.O.S. war und gerät in den direkten Konflikt zwischen eben dieser Organisation, und zweier weiterer Parteien, die A.R.G.O.S. unterwandern und / oder vernichten wollen. Diese weiteren Parteien sind zum einen die Gaias Warriors, eine Umweltaktivistengruppe, die gerne auch mal zu härteren Mitteln greift, um Aufsehen zu erregen und eine unbekannte Gruppe, die den Warriors hilft und sich dadurch das Recht herausnimmt, deren Aktionen mitzugestalten. Vermutlich ist auch A.R.G.O.S. selbst infiltriert, weshalb diese nicht auf alle Ressourcen der Organisation zugreifen können, da der Feind eben auch im eigenen Nest hockt.

Lena ist also nun Agentin (definitiv nicht wider Willen, da ihr das alles sehr gut abgeht) und hat eine nette Schar an Kollegen, auf die ich kurz näher eingehen möchte:

Deckname PERSEUS: In der griechischen Mythologie einer der berühmtesten Helden und auch in Finns Roman ein Held. Was wir von ihm lesen lässt uns erahnen: der Typ hat es drauf und schaut dabei verdammt gut aus. Leider ist er auch von einigen Fehlschlägen geprägt und daher eher der tragische Held

Deckname KIRKE: Die Zauberin der griechischen Mythologie. Sie wird ihrem Decknamen sowohl in Taten als auch durch ihre Erscheinung mehr, als gerecht. Eine taffe Griechin, die geboren für das Agentenleben zu sein scheint. Trügt der Schein?

Deckname ELEKTRA: auch dieser Name ist in der griechischen Mythologie angesiedelt. In der heutigen Zeit sagt er jedoch alles. Elektra ist die Hackerin des Teams, die mit ihrem Wissen, ihrer Clerverness und ihren Gadgets zu helfen weiß

Deckname DAEDALOS: in der Mythologie bekannt als Erfinder, Techniker und Baumeister ist er auch im Roman zuständig für Einbrüche, Safes knacken und dergleichen. Ein ziemlich raubeiniger Ire, der das Herz aber definitv am rechten Fleck hat

Mit diesem Trupp stellt sich also Lena den Gefahren des Agentendaseins. Dabei durchläuft sie eine tolle Charakterentwicklung und hat sich definitv in mein Herz gemausert. Auch ihre Kollegen bleiben keine blassen Nebenfiguren. Im Gegenteil, man erfährt immer mehr über sie und ihre Hintergründe und gemeinsam mit Lena bilden sie ein Quintett, welches auch auf der großen Leinwand richtig abliefern könnte.

Ich gehe bewusst nicht näher auf den Inhalt ein oder zitiere den Klappentext. Das hier soll (wie Eingangs erwähnt) keine vollgespoilerte Inhaltsangabe werden, sondern meine Meinung zu dem Werk. Daher versuche ich Euch das Gefühl zu vermitteln, das ich beim Lesen hatte. Dieses Gefühl war sehr gut. Ich fühlte mich unterhalten, es war spannend. Der eine oder andere Twist war dabei, es war stellenweise sehr lustig (z.B.: kam während einer Folter die klassische Musik, die den Folterer inspirierte, aus einem Amazon Echo [Alexa] und ich habe laut gelacht, als der Folterknecht der Musik irgendwann überdrüssig wurde und nur: „Alexa STOPP“, schrie). Es war sehr einfallsreich. Angefangen bei den Lösungswegen der Helden, über diverse Spionage-Gadgets, bis hin zu Kapiteltiteln wie „Schwedenfeuer“. Und vor allem war es halt Tom Finn. Ich mag ihn und lese ihn einfach gerne. Einer der ganz Großen für mich. Und trotzdem zum Anfassen. Weiter so!!!

Also Leute gönnt Euch und / oder Euren Liebsten das Buch und kauft es zum Beispiel hier.

Stay tuned und frohe Ostern, Euer Kröterich von Krötsen

P.S.: die im Text unterstrichenen Wörter sind Links, die Ihr einfach anklicken könnt

p.p.s.: wer auch immer zuerst „krötor, ich möchte ein Kind von dir“ in die Kommentare schreibt, bekommt meine ramponierte Version des Buches geschenkt

Der kleine Gag am Wochenende

Viel Spaß und ein schönes Wochenende. Und: feiert Big und Little K!!!
Der kleine Gag am Wochenende weiterlesen

Ey man, wo ist mein E-Roller

hey Krötmunity, es gibt mal wieder eine neue Kolumne. Diese ist nicht systemrelevant, aber lustig.

Wir dürfen, seit einiger Zeit, E-Scooter benutzen, aber noch lustiger: E-Scooter Nutzer beobachten. Diese lustigen Dinger begegnen uns in nahezu jeder größeren Stadt. Du musst von a nach b, hast kein Geld für ein Taxi und noch weniger Selbstachtung: gönn Dir nen E-Scooter. Tendenziell ist das schon ein Grund für eine Kolumne, aber Big K reicht das nicht. Wir widmen uns also einer Randgruppe innerhalb einer Randgruppe. Und zwar Leuten, die E-Scooter fahren und das zu zweit.

Diese Konstellation kam mir bisher mehrfach zu Augen. Sonst teile ich die Leute in Gruppen ein, aber hier geht das nicht. Hier teile ich einfach nur aus. Fangen wir also an.

Leute, es gibt immer wieder neue Dinge, kein Thema. Aber, es gibt auch immer wieder Leute, die diese neuen Dinger … sagen wir mal verunstalten. Der E-Scooter ist dafür ein schönes Beispiel. Nehmen wir hier zuerst mal die gegebene Situation:

Man ist in der Stadt unterwegs und wünscht sich, schneller voran zu kommen und dabei am Strassenverkehr teilzunehmen. Hierfür bietet sich der E-Scooter an. Allerdings darf ich für diese Situation meherer Spoiler nennen:

  1. Es ist unweiblich und unmännlich, sich auf diese Art und Weise fort zu bewegen. Warum? Ganz einfach: die Teile sehen kacke aus, sie haben kein Speed und niemand, wirklich niemand (nicht mal Chuck Norris) sieht cool darauf aus
  2. Ihr unterstützt damit den aktuellen Krieg. Glaubt Ihr nicht? Wendet Eucht an angesagte Verschwörungstheoretiker, die werden es Euch erklären
  3. Ihr verbreitet damit Corona. Zwar langsam, weil die Teile halt kein Speed haben, aber Ihr tut es dennoch
  4. Ihr seht einfach lächerlich aus
  5. siehe oben
  6. siehe oben
  7. Niemand nimmt Euch für voll
  8. Ihr solltet besser Alien Eier in Euch ablegen lassen, da gibt es auch einen tollen Beitrag zu
  9. Ihr kommt nicht schneller voran
  10. Muwe Echenbier (Name natürlich von der Redaktion geändert) fährt so ein Teil

Das waren jetzt einige Gründe, das Teil nicht zu benutzen. Aber die Kolumne dreht sich um etwas anderes. Und zwar um E-Scooter-User, die das Teil zu zweit nutzen:

ohne scheiß, liebe big K-munity, sowas gibt es. Und ich durfte es mehrfach beobachten. Dieser süße kleine Roller, mit einer max. Geschwindigkeit von 22 km/h wird einfach weggecockt, von zwei Kerlen. Eine Frau hätte da eventuell noch Bock drauf, aber die wird zumindest mal vorher gefragt. Der Scooter nicht. Ich sitze also in der Stadt, denke an nichts böses und dann kommt ein doppelt besetzter E-Scooter vorbei. Meine Gedanken:

  1. Was soll der scheiß?
  2. Wie kommt man auf die Idee, so ein Teil doppelt zu besetzen?
  3. Warum macht man sich bewusst lächerlich?
  4. Wie kann das Teil (weniger Power, als ein Mofa) zwei Leute tragen, ohne umzukippen?
  5. Wie viele E-Scooter bräuchte man, um Drachenlord zu bewegen?
  6. Warum kippt das Teil nicht um?
  7. Warum schreibe ich über son scheiß (META)
  8. Zerfickt man sich dabei per se die Arschfotze?
  9. Möchte man einfach nur den Vordermann wegcocken?
  10. Wie kommt man auf so ne scheiß Idee?

Kloppt gerne die Kommentare voll

Stay tuned. Euer Gay-Tor

In der Kürze liegt die Würze (manchmal)

Hallo liebe Krötmunity,

ich bin ja Minimalist. Das steht oftmals (scheinbar) im Gegensatz zu dem, was ich hier tue. In diesem Falle bloggen. Bevor ich erkläre, warum meine nihilischte Einstellung nicht (oder vielleicht doch) zum Bloggen passt tue ich etwas, was ich noch nicht getan habe: ich schreibe, warum ich blogge und was mir bloggen „bedeutet“.

Ich habe schon früh angefangen zu schreiben. Anfangs Kurzgeschichten aus der Feder eines Kindes, über Anfänge und erste Schritte des Autorenlebens, bis aktuell hin zu Veröffentlichungen (dann darf man sich Autor nennen). Bloggen wirkte jedoch schon immer eine große Anziehungskraft auf mich aus. „Das ist ja dann direkt on und sieht jeder,…“ Es war und ist einfach eine andere Art Medium. Es gefällt mir einfach, mir die Statistik anzusehen und stolz sein, dass ich bis zu 8tausend Aufrufe im Jahr habe. Es spornt an und ich kann direkt Dinge „raushauen“, wie z.B.: das lustige Video, mit meinem Sohn, vom letzten Wochenende. Es ist kreativ, aktuell, relevant und vielseitig, wie ich:) Daher blogge ich.

Nun zur Frage, wie Minimalismus zum bloggen passt: hier sei zuerst gesagt, dass ich nicht nur Blogger bin, sondern mich auch anderen Künsten widme. Z.B.: den Schriften, der Schausspielerei und der Vokalisation (schreibt in die Kommentare, wenn Ihr auch nicht wisst, was das Wort soll). Alle Künste haben eine Sache gemein: dem Kunden/Gast/etc die Zeit seines Lebens zu versprechen und dieses Versprechen auch zu halten. Bestenfalls gegen Entgeld. Wobei eine unentgeltiche Ego-Aufbesserung auch besser ist, als nichts. Und was Bedarf es dem geneigten Kunstliebhaber etwas zu bieten? Ganz einfach: Herzblut. Ich mache alles mit Herzblut, denn sonst würde ich es gar nicht machen. Herzblut drückt jeder Künstler indiviuell aus, da jeder Künstler individuell ist. Aber egal auf welche Art, man spürt es immer. Es gibt aber einige Dinge, die oft mit Herzblut verwechselt werden. Fälschlicherweise wohlgemerkt! Hierzu gehört beispielsweise der Wunsch nach mehr Content. Leute, verwechselt hier Qualität nicht mit Quantität. Eine short story, mit 40 Seiten, kann mehr Inhalt haben, als ein Roman, mit 2000 Seiten. Mehr bedeutet nicht immer besser. Jeder drückt sich anders aus. Mit viel Worten, mit wenig Worten,mit Schachtelsätzen, mit was auch immer. Aber jeder (Künstler) macht das gut und mit Herzblut.

Dafür, dass das Thema heute Minimalismus (und wohl auch „aus dem Nähkästchen eines Blogger“ Plauderns) ist, bin ich schon viel zu textlastig. Daher schließe ich die heutige Kolumne mit etwas Besonderem ab. Mit Kunst. Franz Hohler ist der Meister der Kurz- und Kürzestgeschichten und in seinem Sinne möchte ich drei Werke in die Sujetschale dieser Kunstform werfen:

Sie haben 2 Nachrichten aus 3 WhatsApp Chats

Sie sahen sich, sie mochten sich, sie begehrten sich, sie liebten sich, sie beghrten sich, sie mochten sich, sie sahen sich nicht mehr

Robocop und der Terminator kämpften miteinander. Aufgrund der sonstigen Zerstörung des Raum-Zeit-Kontinuums kann der Gewinner leider nicht genannt werden

Stay (minimal) tuned 🙂

Der kleine Gag am Wochenende

Viel Spaß und ein schönes Wochenende.

Fremdbestimmt / a true story

Hallo liebe Krötmunity,

heute wird es ungewohnt ernst. Normalerweise hat die Kolumne einen gewisssen Witz in sich. Dem ist heute nicht so. Heute geht es um Hurensöhne, Motherfucker, Arschlöcher und Entitäten, die anderen weh tun, per se!

Jeder von uns kennt Beziehungen, die in die Brüche gehen. Meistens hat das mit einem der beiden Partner zu tun. Aber was, wenn ein unbekannter Dritter im Bunde ist? Wie geht das? Wie kann das sein? Ich erkläre es Euch gleich. Es ist passiert. Wem ist es passiert? Wann ist es passiert? Mir ist es passiert. Und wann es passiert ist, möchte ich nicht sagen. Ich gehe mit dieser Kolumne eh schon mehr aus mir raus, als ich möchte. Also, legen wir los mit der Geschichte:

Ich habe mich lange ausgetobt. Aber irgendwann wollte ich wieder ankommen, wie man so schön sagt. Also war ich auf der Suche nach einer Partnerin, der es genauso ging. Diese fand ich auch. Wir ließen es langsam angehen. Nicht, wie sonst, kochen bei mir oder ihr und dann direkt Netflix and chill. NEIN. Es war ein bewusster Start in eine Beziehung, zumindest von meiner Seite her. Wir gingen spazieren und redeten. Wir trafen uns bei ihr. Tatsächlich ohne Sex, dafür mit heavy petting. Aber ohne Sex. Wir legten beide Wert auf eine ordentliche Beziehung. Das ging ungefähr einen Monat lang. Es war schön, wurde immer schöner und immer intensiver.

Ich bekam Nachrichten, wie: „Ich vermisse Dich, komm vorbei“, „Ich fühle mich so wohl mit Dir“, „Du machst mich glücklich“,… Und jetzt wird es ekelhaft ehrlich. Wir redeten über MMF, weil sie Gelüste daran hatte. Ich sagte OK, aber wir sollten das langsam angehen. Sie sagte: „Natürlich. Wir werden die ersten paar Monate genug mit uns zu tun haben“. War okay für mich. Aber eine Woche später teilte sie mir mit, dass wir zu einer Sex Party gehen würden. Laut Werbung des Veranstalters: Zarte Berührungen an der Bar, Männerüberschuss… Ich ließ das unkommentiert und war sehr verwirrt. Wollte aber auch nicht dagegen sprechen, da ich Angst hatte, sie dadurch zu verlieren.

Hinzu kamen mehrere Erwähnungen über iheren EX, mit dem sie eine SM Beziehung hatte. Sie nannten ihn immer ihren EX Herrn (KOTZ!!!!!!). Sie hatte sogar einen verfickten, SM bezogenen, Vertrag mit ihm… Zwischenspiel Ende

Jeden falls kamen immer mehr Dinge, die mir weh taten. Manche große Sachen (siehe oben), aber auch kleinere. Es wurden jedenfalls immer mehr. Und dann kam Tag X: wir hatten einen tollen Abend, viel gelacht, viele gekuschelt und auch mehr… Am nächsten morgen jedoch fing sie an zu puzzlen und mich links liegen zu lassen. Ohne Scheiß. Ich kam mir sehr verarscht vor. Nach dem Puzzlen hat sie dann gezockt und mich weiter links liegen lassen. Dann bin ich heim gefahren. Abends bekam ich eine WhatsApp Nachricht. Inhalt: der Funke sei nicht übergesprungen und man könne ja Freunde bleiben. Und das nach einem Monat Kuscheln, guter Zeit, Sex und Liebesbeteuerungen. Da war ich sehr verwirrt und kam nicht drauf klar.

Über eine gemeinsame Freundin habe ich später folgendes erfahren. Die Dame war in einer SM Beziehung und ihr Herr hat (ohne meine Wissen oder gar Einverständnis) über sie Macht auf mich ausgeübt. An dieser Stelle: FICK DICH!!!!!!! UND: FICKT EUCH BEIDE!!!!!!!!!!!!! Ich werde diese Kolumne nicht als Podcast machen, weil ich das alles einfach nicht einsprechen könnte. Und, WICHTIG: ich möchte nichts negatives über die SM Szene sagen. Diese Story spielt zwar in der Szene, aber es ist definitiv nicht die Norm.

Stay tuned

Thomas Finn – A.R.G.O.S.

Danke Thomas Finn, danke Bastei Lübbe.

Rezi folgt bald… Stay tuned

Diese 7 Dinge machen Dein Leben besser

Hier der Godcast (wer lesen möchte, bitte runter scrollen):

Hallo liebe Krötmunity,

der Titel ist übrigens ein Clickbait, damit noch mehr von Euch auf diese Seite gelockt werden. Für die, die es nicht wissen: Clickbait ist sowas, wie das Lebkuchenhaus in Hänsel und Gretel (müsste es PC und gendertechnisch und… nicht eigentlich Gretel und Hänsel heissen?) nur halt in virtuell. Anyway. Die heutige Kolumne dreht sich um ein Thema, welches mir schon lange im Kopf herumspukt… Es ist nichts wichtiges, aber könnte zu etwas wichtigem werden #butterflyeffect… Also: warum sagen weibliche Wesen zu weiblichen Wesen: ALTER. Das macht doch absolut keinen Sinn. An die engstirnigen und PCs etc unter Euch (wobei ich glaube und hoffe, dass die K-Munity sehr offen und tolerant ist): das hier soll kein Gender-Minesweeper werden, sondern eine Kolumne. Und wodurch zeichnet sich eine Kolumne aus? Richtig: durch die Meinung und vor allem Meinungsfreiheit des Autors. Also, bitte gechillt bleiben.

Eurem Kröti ist jedenfalls, in der letzten Zeit, sehr häufig aufgefallen, dass Damen zu Damen, bzw. Mädels zu Mädels,…:“Alter“ sagen. Um es mit Herrn Grönemeyer zu zitieren: „Was soll das?“. Es macht keinen Sinn. Warum nicht „Alte“, „Girl“, „Weib“, „Menstruationsschwester“ oder sonst was? Warum „Alter“? Es hört sich nicht nur falsch an, es ist falsch. Das ist so sicher, wie chinesiche Arbeitskräfte im Nagelstudio. Versuchen wir doch mal, der Sache auf den Grund zu gehen. Schließlich ist kroetor.com sowas, wie das deutsche FBI für Sachen, die sonst niemanden interessieren. Wie immer teilen wir die „Objekte“ in mehrere Sparten auf. Fangen wir also an:

Die 18 bis 29 – jährigen

Dieser Zielgruppe, die übrigens auch das bevorzugte Jagdrevier meines besten Ex-Kumpels, Muwe Echenbier (Name natürlich von der Redaktion geändert) ist, traut man den Gebrauch des Wortes „Alter“ (innerhalb des weiblichen Geschlechts) noch am ehesten zu. Warum? Liegt doch auf der Hand: Die Ladies in spe wollen hip, cool und tight sein. Und die Anrede „Alter“ vereinigt dies alles in einem Wort. Aber Girlies, warum nicht die Formulierung „Alte“? Ihr seid doch immer voll auf Gleichberechtigung, PC, Gendering,… aus. GERADE IHR! Warum nutzt Ihr also die männliche Version? Wächst in Euren Köpfen vielleicht der Gedanke heran, dass es mittlerweile doch zuviel Emanzipation ist? Sehnt ihr Euch nach maskulinen Titulierungen? Seid Ihr einfach nicht kreativ genug, um auf „Alte“ zu kommen? Zwingen Euch Aliens, die Eier in Euch abgelegt haben dazu? Da gibt es auch einen netten Artikel: bitte hier klicken – Waren es Querdenker? Oder Eure Eltern, die immer noch Macht auf Euch ausüben (Vaterkomplex ausgenommen, da danke ich Gott für)? Woran liegt es? Bitte sagt es mir, ich möchte es verstehen

Die 30 bis – 59 jährigen

Tja Leudde, … wird für Euch etwas eng, mit solchen Begriffen um Euch zu werfen. Fassen wir mal die bisherige Situation zusammen: Ihr seid vermutlich Eltern (wenn Ihr einen Kinderwunsch hattet und Euch ein Partner vergönnt war, dem dies auch so ging). Ihr möchtet nicht auf dem Abstellgleis für Ältere enden? Spoiler: da endet jeder. Gerade Euer Alter müsste doch wissen, dass es unglaublich, ich schreibe es nochmal und in fett, damit es ankommt: unglaublich uncool und unpassend ist, Wörter der Jugensprache zu nutzen und dies auch noch auf diese Art und Weise. Ihr habt mit für die Emanzipation gekämpft, dafür gesorgt, dass Damen fast so viel Gehalt haben, wie Herren, habt die erste weibliche Bundeskanzlerin mitgewählt und erlebt, habt die Männer mal an den Herd gestellt und seid arbeiten gegangen, habt dafür gesorgt, dass auch die Herren mal Kinderzeit machen, habt Euch selbst kennen gelernt, ausprobiert und erlebt, wisst, wie toll es ist eine Frau zu sein und nutzt dann diese maskuline Anrede untereinander. Warum? Es macht absolut keinen Sinn. Oder seid Ihr vielleicht doch nicht vollständig aus Eurem emotionalen Gefängnis ausgebrochen? Habt vielleicht doch einen Ersatzschlüssel für die Hintertür an die Männer gegeben? Die sinnvollste Erklärung wäre jedoch, dass Euch Aliens dazu zwingen, die Eier in Euch abgelegt haben. Da gibt es auch einen netten Artikel: bitte hier klicken

Die über 60 – jährigen

LOL, Leute, Ihr habt echt ein Problem. Da gehe ich gar nicht näher drauf ein, sonst wird das arme KrötBrain zu sehr gefuckt. Kommt selbst klar

Der „Alter-Club“

Aber Krötor wäre nicht Krötor, wenn er Euch nicht helfen wollen und / oder würde. Daher gründe ich hiermit den „Alter-Club“. Wer diesem beitreten möchte, bitte einfach in die Kommentare schreiben oder eine Mail an die brandneue Adresse: chef@kroetor.com. Der Club ist jedoch nur für Ladies, da es ja um diese geht. Geboten werden wöchentlichen Treffen im KrötHQ, gelegentlichen Parties, Coupons für diverse Dinge, des Krötors Gunst, ein Notfalltelefon und VOR ALLEM: Eure Loslösung vom Wort Alter. Es gibt nur 8 Regeln zu beachten und alles ist safe im „Alter-Club“:

  • 1. Regel: Ihr benutzt nicht die Anrede „Alter“ innerhalb Eures Geschlechts.
  • 2. Regel: Ihr benutzt NICHT DIE ANREDE „ALTER“ innerhalb Eures Geschlechts.
  • 3. Regel: Wenn jemand „Alter“ sagt, ist deren Mitgliedschaft vorbei.
  • 4. Regel: Es reden jeweils nur Zwei.
  • 5. Regel: Nur ein Gespräch auf einmal.
  • 6. Regel: Keine Hemden, keine Schuhe.
  • 7. Regel: Die Gespräche dauern genau solange, wie sie dauern müssen.
  • 8. und letzte Regel: Wer neu ist im „Alter – Club“, muß reden.

Stay tuned. Euer Kröterich von Krötsen

Kröten verboten? Verboten!

Wie dem geneigten Leser aus den Medien nicht entgangen ist wurde die Leipziger Buchmesse 2022 abgesagt.

Die freundlichen Mitarbeiter der Buchmesse hatten unserem Chefredakteur dieses Jahr keinen Presseausweis zur Verfügung gestellt, trotz des durchaus innovativen Konzepts einen Museumsblog zu betreiben, da der Blog ihrer Meinung nach (für die Messe) weder relevant, noch aktuell sei.

Dieser Tatsache haben wir nicht nur zu verdanken, dass wieder mehr gebloggt wird, sondern auch, dass wir dem unvergleichlichen Godcast lauschen dürfen!

Und jetzt also die Absage der Buchmesse. Die Krötor Redaktion möchte gerne klarstellen, dass sie weder bestätigen, noch verneinen wird, etwas mit dieser Absage zu tun zu haben.

Die Empfehlung der Redaktion an die Messeleitung der Leipziger Buchmesse wäre die Chefredaktion von Krötor bereits jetzt auf die Liste der Presseausweise 2023 zu setzen. So könnten nächstes Jahr unnötige Komplikationen vermieden werden und der Krötmunity bereits im Vorfeld z.B. die Hallenpläne zur Verfügung gestellt und die Buchmesse somit zu einer offiziellen Partnermesse von kroetor.com werden.

Nur so als Idee.

Euer Farin Ferien