Ey man, wo ist mein E-Roller

hey Krötmunity, es gibt mal wieder eine neue Kolumne. Diese ist nicht systemrelevant, aber lustig.

Wir dürfen, seit einiger Zeit, E-Scooter benutzen, aber noch lustiger: E-Scooter Nutzer beobachten. Diese lustigen Dinger begegnen uns in nahezu jeder größeren Stadt. Du musst von a nach b, hast kein Geld für ein Taxi und noch weniger Selbstachtung: gönn Dir nen E-Scooter. Tendenziell ist das schon ein Grund für eine Kolumne, aber Big K reicht das nicht. Wir widmen uns also einer Randgruppe innerhalb einer Randgruppe. Und zwar Leuten, die E-Scooter fahren und das zu zweit.

Diese Konstellation kam mir bisher mehrfach zu Augen. Sonst teile ich die Leute in Gruppen ein, aber hier geht das nicht. Hier teile ich einfach nur aus. Fangen wir also an.

Leute, es gibt immer wieder neue Dinge, kein Thema. Aber, es gibt auch immer wieder Leute, die diese neuen Dinger … sagen wir mal verunstalten. Der E-Scooter ist dafür ein schönes Beispiel. Nehmen wir hier zuerst mal die gegebene Situation:

Man ist in der Stadt unterwegs und wünscht sich, schneller voran zu kommen und dabei am Strassenverkehr teilzunehmen. Hierfür bietet sich der E-Scooter an. Allerdings darf ich für diese Situation meherer Spoiler nennen:

  1. Es ist unweiblich und unmännlich, sich auf diese Art und Weise fort zu bewegen. Warum? Ganz einfach: die Teile sehen kacke aus, sie haben kein Speed und niemand, wirklich niemand (nicht mal Chuck Norris) sieht cool darauf aus
  2. Ihr unterstützt damit den aktuellen Krieg. Glaubt Ihr nicht? Wendet Eucht an angesagte Verschwörungstheoretiker, die werden es Euch erklären
  3. Ihr verbreitet damit Corona. Zwar langsam, weil die Teile halt kein Speed haben, aber Ihr tut es dennoch
  4. Ihr seht einfach lächerlich aus
  5. siehe oben
  6. siehe oben
  7. Niemand nimmt Euch für voll
  8. Ihr solltet besser Alien Eier in Euch ablegen lassen, da gibt es auch einen tollen Beitrag zu
  9. Ihr kommt nicht schneller voran
  10. Muwe Echenbier (Name natürlich von der Redaktion geändert) fährt so ein Teil

Das waren jetzt einige Gründe, das Teil nicht zu benutzen. Aber die Kolumne dreht sich um etwas anderes. Und zwar um E-Scooter-User, die das Teil zu zweit nutzen:

ohne scheiß, liebe big K-munity, sowas gibt es. Und ich durfte es mehrfach beobachten. Dieser süße kleine Roller, mit einer max. Geschwindigkeit von 22 km/h wird einfach weggecockt, von zwei Kerlen. Eine Frau hätte da eventuell noch Bock drauf, aber die wird zumindest mal vorher gefragt. Der Scooter nicht. Ich sitze also in der Stadt, denke an nichts böses und dann kommt ein doppelt besetzter E-Scooter vorbei. Meine Gedanken:

  1. Was soll der scheiß?
  2. Wie kommt man auf die Idee, so ein Teil doppelt zu besetzen?
  3. Warum macht man sich bewusst lächerlich?
  4. Wie kann das Teil (weniger Power, als ein Mofa) zwei Leute tragen, ohne umzukippen?
  5. Wie viele E-Scooter bräuchte man, um Drachenlord zu bewegen?
  6. Warum kippt das Teil nicht um?
  7. Warum schreibe ich über son scheiß (META)
  8. Zerfickt man sich dabei per se die Arschfotze?
  9. Möchte man einfach nur den Vordermann wegcocken?
  10. Wie kommt man auf so ne scheiß Idee?

Kloppt gerne die Kommentare voll

Stay tuned. Euer Gay-Tor

In der Kürze liegt die Würze (manchmal)

Hallo liebe Krötmunity,

ich bin ja Minimalist. Das steht oftmals (scheinbar) im Gegensatz zu dem, was ich hier tue. In diesem Falle bloggen. Bevor ich erkläre, warum meine nihilischte Einstellung nicht (oder vielleicht doch) zum Bloggen passt tue ich etwas, was ich noch nicht getan habe: ich schreibe, warum ich blogge und was mir bloggen „bedeutet“.

Ich habe schon früh angefangen zu schreiben. Anfangs Kurzgeschichten aus der Feder eines Kindes, über Anfänge und erste Schritte des Autorenlebens, bis aktuell hin zu Veröffentlichungen (dann darf man sich Autor nennen). Bloggen wirkte jedoch schon immer eine große Anziehungskraft auf mich aus. „Das ist ja dann direkt on und sieht jeder,…“ Es war und ist einfach eine andere Art Medium. Es gefällt mir einfach, mir die Statistik anzusehen und stolz sein, dass ich bis zu 8tausend Aufrufe im Jahr habe. Es spornt an und ich kann direkt Dinge „raushauen“, wie z.B.: das lustige Video, mit meinem Sohn, vom letzten Wochenende. Es ist kreativ, aktuell, relevant und vielseitig, wie ich:) Daher blogge ich.

Nun zur Frage, wie Minimalismus zum bloggen passt: hier sei zuerst gesagt, dass ich nicht nur Blogger bin, sondern mich auch anderen Künsten widme. Z.B.: den Schriften, der Schausspielerei und der Vokalisation (schreibt in die Kommentare, wenn Ihr auch nicht wisst, was das Wort soll). Alle Künste haben eine Sache gemein: dem Kunden/Gast/etc die Zeit seines Lebens zu versprechen und dieses Versprechen auch zu halten. Bestenfalls gegen Entgeld. Wobei eine unentgeltiche Ego-Aufbesserung auch besser ist, als nichts. Und was Bedarf es dem geneigten Kunstliebhaber etwas zu bieten? Ganz einfach: Herzblut. Ich mache alles mit Herzblut, denn sonst würde ich es gar nicht machen. Herzblut drückt jeder Künstler indiviuell aus, da jeder Künstler individuell ist. Aber egal auf welche Art, man spürt es immer. Es gibt aber einige Dinge, die oft mit Herzblut verwechselt werden. Fälschlicherweise wohlgemerkt! Hierzu gehört beispielsweise der Wunsch nach mehr Content. Leute, verwechselt hier Qualität nicht mit Quantität. Eine short story, mit 40 Seiten, kann mehr Inhalt haben, als ein Roman, mit 2000 Seiten. Mehr bedeutet nicht immer besser. Jeder drückt sich anders aus. Mit viel Worten, mit wenig Worten,mit Schachtelsätzen, mit was auch immer. Aber jeder (Künstler) macht das gut und mit Herzblut.

Dafür, dass das Thema heute Minimalismus (und wohl auch „aus dem Nähkästchen eines Blogger“ Plauderns) ist, bin ich schon viel zu textlastig. Daher schließe ich die heutige Kolumne mit etwas Besonderem ab. Mit Kunst. Franz Hohler ist der Meister der Kurz- und Kürzestgeschichten und in seinem Sinne möchte ich drei Werke in die Sujetschale dieser Kunstform werfen:

Sie haben 2 Nachrichten aus 3 WhatsApp Chats

Sie sahen sich, sie mochten sich, sie begehrten sich, sie liebten sich, sie beghrten sich, sie mochten sich, sie sahen sich nicht mehr

Robocop und der Terminator kämpften miteinander. Aufgrund der sonstigen Zerstörung des Raum-Zeit-Kontinuums kann der Gewinner leider nicht genannt werden

Stay (minimal) tuned 🙂

Der kleine Gag am Wochenende

Viel Spaß und ein schönes Wochenende.

Fremdbestimmt / a true story

Hallo liebe Krötmunity,

heute wird es ungewohnt ernst. Normalerweise hat die Kolumne einen gewisssen Witz in sich. Dem ist heute nicht so. Heute geht es um Hurensöhne, Motherfucker, Arschlöcher und Entitäten, die anderen weh tun, per se!

Jeder von uns kennt Beziehungen, die in die Brüche gehen. Meistens hat das mit einem der beiden Partner zu tun. Aber was, wenn ein unbekannter Dritter im Bunde ist? Wie geht das? Wie kann das sein? Ich erkläre es Euch gleich. Es ist passiert. Wem ist es passiert? Wann ist es passiert? Mir ist es passiert. Und wann es passiert ist, möchte ich nicht sagen. Ich gehe mit dieser Kolumne eh schon mehr aus mir raus, als ich möchte. Also, legen wir los mit der Geschichte:

Ich habe mich lange ausgetobt. Aber irgendwann wollte ich wieder ankommen, wie man so schön sagt. Also war ich auf der Suche nach einer Partnerin, der es genauso ging. Diese fand ich auch. Wir ließen es langsam angehen. Nicht, wie sonst, kochen bei mir oder ihr und dann direkt Netflix and chill. NEIN. Es war ein bewusster Start in eine Beziehung, zumindest von meiner Seite her. Wir gingen spazieren und redeten. Wir trafen uns bei ihr. Tatsächlich ohne Sex, dafür mit heavy petting. Aber ohne Sex. Wir legten beide Wert auf eine ordentliche Beziehung. Das ging ungefähr einen Monat lang. Es war schön, wurde immer schöner und immer intensiver.

Ich bekam Nachrichten, wie: „Ich vermisse Dich, komm vorbei“, „Ich fühle mich so wohl mit Dir“, „Du machst mich glücklich“,… Und jetzt wird es ekelhaft ehrlich. Wir redeten über MMF, weil sie Gelüste daran hatte. Ich sagte OK, aber wir sollten das langsam angehen. Sie sagte: „Natürlich. Wir werden die ersten paar Monate genug mit uns zu tun haben“. War okay für mich. Aber eine Woche später teilte sie mir mit, dass wir zu einer Sex Party gehen würden. Laut Werbung des Veranstalters: Zarte Berührungen an der Bar, Männerüberschuss… Ich ließ das unkommentiert und war sehr verwirrt. Wollte aber auch nicht dagegen sprechen, da ich Angst hatte, sie dadurch zu verlieren.

Hinzu kamen mehrere Erwähnungen über iheren EX, mit dem sie eine SM Beziehung hatte. Sie nannten ihn immer ihren EX Herrn (KOTZ!!!!!!). Sie hatte sogar einen verfickten, SM bezogenen, Vertrag mit ihm… Zwischenspiel Ende

Jeden falls kamen immer mehr Dinge, die mir weh taten. Manche große Sachen (siehe oben), aber auch kleinere. Es wurden jedenfalls immer mehr. Und dann kam Tag X: wir hatten einen tollen Abend, viel gelacht, viele gekuschelt und auch mehr… Am nächsten morgen jedoch fing sie an zu puzzlen und mich links liegen zu lassen. Ohne Scheiß. Ich kam mir sehr verarscht vor. Nach dem Puzzlen hat sie dann gezockt und mich weiter links liegen lassen. Dann bin ich heim gefahren. Abends bekam ich eine WhatsApp Nachricht. Inhalt: der Funke sei nicht übergesprungen und man könne ja Freunde bleiben. Und das nach einem Monat Kuscheln, guter Zeit, Sex und Liebesbeteuerungen. Da war ich sehr verwirrt und kam nicht drauf klar.

Über eine gemeinsame Freundin habe ich später folgendes erfahren. Die Dame war in einer SM Beziehung und ihr Herr hat (ohne meine Wissen oder gar Einverständnis) über sie Macht auf mich ausgeübt. An dieser Stelle: FICK DICH!!!!!!! UND: FICKT EUCH BEIDE!!!!!!!!!!!!! Ich werde diese Kolumne nicht als Podcast machen, weil ich das alles einfach nicht einsprechen könnte. Und, WICHTIG: ich möchte nichts negatives über die SM Szene sagen. Diese Story spielt zwar in der Szene, aber es ist definitiv nicht die Norm.

Stay tuned