Notlage: Scheisse. Hilfe: Danke. Ansprüche: Nein!!!!

Hello liebe K-munity,

was macht ihr schönes am ersten Mai? Wandern? Chillen? Whatever? Egal was, es sei euch gegönnt. Ich für meinen Teil sitze daheim und schaue „Vom Winde verweht“ und das in einer melancholischen Stimmung. Darauf möchte und werde ich aber nicht näher eingehen.

Jedoch möchte ich etwas von mir preisgeben und die facettenreichen Folgen davon auch nicht verschweigen. Ihr wisst ja, Euer Kroetor Kroeterich von Kroetsen ist brutal ehrlich.

Ich war 20 Jahre lang leiert und möchte keine Sekunde davon missen. Irgendwann kam jedoch (zwangsläufig und die Story dazu ist sehr lange) der Moment der Trennung. Man sollte dazu sagen, dass ich nie die Möglichkeit dazu hatte, mir meine Hörner abzustoßen. Wir kamen sehr früh zusammen und waren auch sehr lange zusammen. Jedoch kam der Tag der Trennung (alles hat seine Zeit) und ich versuchte zum einen, darauf klar zu kommen und zum anderen, es zu verdrängen. In dieser Zeit passierten viele skurrile Dinge, die mir (fremdbestimmt) helfen sollten. Im Endeffekt haben sie mich nur dazu gebracht, sie zu Missachten. Ich kann (mehr dazu später) niemals darauf eingehen, dass jemand (aufgrund echter oder vermeintlicher Taten) denkt, er könne über ich bestimmen.

Jedenfalls war die Beziehung dann zu Ende. Wir haben unsere Leben getrennt (mit der Prämisse, dass unser Sohn gaaaanz vorne steht) und ich hatte das starke Bedürfnis, mir die Hörner abzustoßen. Was ich dann auch tat. Mehr dazu findet ihr hier .

Leider war mir (in dieser manischen Phase) Geld richtig egal. Und so lebte ich (heftig) über meinen Verhältnissen. Ich dachte mir, du hast damals einen hohen dreistelligen Betrag für dein Haus gezahlt und heute zahlst du den für dein Leben. Das ging jedoch nicht lange gut. Und auf einmal hatte ich keine 50k mehr auf meiner Seite, sondern 50k Schulden. So hatte ich mir das nicht vorgestellt und es belastete mich sehr. Ich ging dann zu einer Schuldnerberatung, die mir richtig heftig half. Danke an der Stelle, an Frau Wegner, von der Caritas Trier.

Jedoch machte ich nicht nur Schulden bei Firmen und Institutionen, sondern auch privat. Und letzteres bringt uns zum Kern der Kolumne. Tatsächlich kann ich auch hier wieder Archetypen aufzählen, die mir (mehr oder minder eigensinnig) halfen. Gehen wir also in medias res. Wobei ich vorab erwähnen möchte, dass niemand bewusst/absichtlich so mit mir umging, wie es geschah.

1. Anspruch

Hier passierte etwas, womit ich niemals gerechnet hätte. Personen die mir sehr nahe standen unterstützten mich finanziell. An sich eine mehr als löbliche Sache. ABER diese Personen erwarben sich (in ihren Augen) gleichzeitig das Recht darauf, über mich zu bestimmen, Das ist kein Scheiss. Frei nach dem Motto: ich gebe Dir Geld, aber dafür gehst Du meinen Weg. Und das kann, möchte und will ich nicht. Hilfe ist eine freiwillige Sache und gibt NIEMAND das Recht dafür, über jemand zu bestimmen, Für mich (und ich rede hier nur objektiv von mir) war das Streß und Enttäuschung. Also, ihr möchtegern Gutmenschen. Lasst sowas besser, denn ich bin nicht käuflich. Hierzu noch ein Beispiel, Ich bin, seit 20 Jahren, in derselben Firma. Weil ich Bock drauf hatte, fing ich mit Krimi Dinnern an, als Schauspieler. Mein Chef meinte dann, dass wir das auch vermarkten können und ich solle doch die Drehbücher beibringen. Das habe ich verneint. Gab Ärger, dem ich normalerweise entfliehe, aber nicht hier.

2. Hilflosigkeit

Hier haben wir eine traurige Situation. Ein Mensch, der dich mag, leistet Hilfe. Im aktuellen Beispiel finanziell. Dieser Mensch denkt, dass die Angelenheit damit erledigt ist. Bis er dann mitbekommt, dass dem nicht so ist (oder eben doch). Diese Person kann mit ersterem nicht umgehehen und versucht, darauf klar zu kommen. Leider ist dieses klar kommen mehr als kontraproduktiv und macht oft viel kaputt. An der Stelle ein danke für die vermeintlicht Hilfe, aber die war nicht echt.

3. ECHT

Hier reden wir von echter, freundschaftlicher Hilfe, ohne Hintergedanken. Das hatte ich auch und es stärkt meine Dankbarkeit sehr. Von daher hier kein blabla, sondern ein echtes DANKE an:

JULIA: Du hast immer Deine Meinung gesagt, aber mich nie bewertet. Du hast mir, in sehr schwierigen Situationen geholfen. Dafür und wegen noch 100000 Sachen mehr, habe ich Dich lieb.

CHRISTIAN: Du hast mir immer geholfen. Du hast mir Tipps gegeben. DANKE DAFÜR

TÜTA: Du warst immer für mich da. Du stelltest mich nie infrage, aber wolltest Gewissheit. Als ich Dir diese ehrlich gab, bliebst Du bei mir. DANKE.

JÖRG: Danke für Deine Hilfe ohne alles, sondern lediglich basierend auf Vertrauen.

Simone und Michael: DANKE!!!!!!

Danke an meine Eltern.

UND NATÜRLICH SVEN: DANKE!

Das ist das Ende dieses, sehr persönlichen, Beitrags. STAY TUNED

Der kleine Gag zum Osterwochenende (der definitiv nix mit Ostern zu tun hat)

Frohe Ostern, liebe little and big K-munity. Feiert hart und lasst den Hasen hoppeln

Buchrezi: A.R.G.O.S. – Niemand lebt für immer, von Thomas Finn, aus dem lübbe Verlag

Hello liebe little and big-K-munity,

noch kein Geschenk zu Ostern gefunden? Kommt ja auch immer total unerwartet, wie Weihnachten… auf einmal ist das Fest da und Du möchtest Deinen Lieben was schenken. Aber was? Du stehst unter zeit- und geschenkfindedruck und möchtest nicht weiter leiden? Wenn Dein Geschenkempfänger ein geneigter Leser*in ist, dann habe ich vielleicht die passende Lösung für Dein Problem: ein Buch!!

Dieses Buch ist nicht von irgendwem. Hier geht es um Thomas Finn, den ich persönlich kennen lernen durfte und von dem ich schon etliche Bücher las. Ich finde es immer total klasse, wenn ich einen Autor persönlich kenne, dessen Werke ich vertilge. Denn dann kann ich direkt in Kontakt mit ihm treten, wenn ich Redebedürfnis über eines seiner Werke habe. So war es auch bei Tom. Wir schrieben über eines seiner Bücher (Lost Souls) und er stand mir, wie immer, Rede und Antwort. Total toll, wie ich finde. Jedenfalls liebäugle ich schon länger mit seinem „Bermuda“, aber das wollte er nicht so einfach raushauen, da es wohl keiner Werbung mehr bedarf. Er legte mir jedoch eines seiner aktuellen Werke, A.R.G.O.S. ans Herz. Und als Blogger und Schnorrer, griff ich natürlich direkt zu, wobei das Agenten Genre nicht wirklich meins ist… Aber gehen wir doch einfach in medias res:

Ich bekam also A.R.G.O.S. (auf Wunsch des Autors und mit lieben Grüßen des Verlages) geschickt und fing direkt an, das Teil zu bingen. Und ich bin ehrlich: ich las es, weil ich den Autor mag, war aber dennoch unsicher ob des Genres, was eigentlich nicht meins ist… Aber ich wurde nicht enttäuscht.

(c) Mad Magazine

Den Leser erwartet ein klassicher Spionage-Thriller, aber aus der Feder Herrn Finns. Und Herr Finn hat es halt drauf. Er begeistert mich immer wieder mit entschlossener Chrakterentwicklung, elegantem Witz und viel Hintergrundwissen über Historie, Architektur und vielem mehr, was die (Tat)Orte angeht. Ich möchte eigentlich nur wenige Worte über die Story verlieren, denn das hier soll kein Spoilerverzeichnis sein, sondern lediglich ein Teaser, der Bock auf das Buch machen soll.

Kommen wir zur Story. Die Protagonistin hört auf den Namen Lena und ist Assistentin der Geschäftsführung. Das braucht Ihr Euch nicht zu merken, da es mehrfach erwähnt wird;) Lena geht voll in ihrem Job auf und bewundert ihren Chef sehr. Allerdings spielt das Leben mal wieder seine Karten aus und Lenas Chef wird ermordet. Im Zuge dieses Geschehens und seiner Folgen erfährt Lena, dass ihr Chef ein ranghohes Mitglied der sehr geheimen Geheimorganisation A.R.G.O.S. war und gerät in den direkten Konflikt zwischen eben dieser Organisation, und zweier weiterer Parteien, die A.R.G.O.S. unterwandern und / oder vernichten wollen. Diese weiteren Parteien sind zum einen die Gaias Warriors, eine Umweltaktivistengruppe, die gerne auch mal zu härteren Mitteln greift, um Aufsehen zu erregen und eine unbekannte Gruppe, die den Warriors hilft und sich dadurch das Recht herausnimmt, deren Aktionen mitzugestalten. Vermutlich ist auch A.R.G.O.S. selbst infiltriert, weshalb diese nicht auf alle Ressourcen der Organisation zugreifen können, da der Feind eben auch im eigenen Nest hockt.

Lena ist also nun Agentin (definitiv nicht wider Willen, da ihr das alles sehr gut abgeht) und hat eine nette Schar an Kollegen, auf die ich kurz näher eingehen möchte:

Deckname PERSEUS: In der griechischen Mythologie einer der berühmtesten Helden und auch in Finns Roman ein Held. Was wir von ihm lesen lässt uns erahnen: der Typ hat es drauf und schaut dabei verdammt gut aus. Leider ist er auch von einigen Fehlschlägen geprägt und daher eher der tragische Held

Deckname KIRKE: Die Zauberin der griechischen Mythologie. Sie wird ihrem Decknamen sowohl in Taten als auch durch ihre Erscheinung mehr, als gerecht. Eine taffe Griechin, die geboren für das Agentenleben zu sein scheint. Trügt der Schein?

Deckname ELEKTRA: auch dieser Name ist in der griechischen Mythologie angesiedelt. In der heutigen Zeit sagt er jedoch alles. Elektra ist die Hackerin des Teams, die mit ihrem Wissen, ihrer Clerverness und ihren Gadgets zu helfen weiß

Deckname DAEDALOS: in der Mythologie bekannt als Erfinder, Techniker und Baumeister ist er auch im Roman zuständig für Einbrüche, Safes knacken und dergleichen. Ein ziemlich raubeiniger Ire, der das Herz aber definitv am rechten Fleck hat

Mit diesem Trupp stellt sich also Lena den Gefahren des Agentendaseins. Dabei durchläuft sie eine tolle Charakterentwicklung und hat sich definitv in mein Herz gemausert. Auch ihre Kollegen bleiben keine blassen Nebenfiguren. Im Gegenteil, man erfährt immer mehr über sie und ihre Hintergründe und gemeinsam mit Lena bilden sie ein Quintett, welches auch auf der großen Leinwand richtig abliefern könnte.

Ich gehe bewusst nicht näher auf den Inhalt ein oder zitiere den Klappentext. Das hier soll (wie Eingangs erwähnt) keine vollgespoilerte Inhaltsangabe werden, sondern meine Meinung zu dem Werk. Daher versuche ich Euch das Gefühl zu vermitteln, das ich beim Lesen hatte. Dieses Gefühl war sehr gut. Ich fühlte mich unterhalten, es war spannend. Der eine oder andere Twist war dabei, es war stellenweise sehr lustig (z.B.: kam während einer Folter die klassische Musik, die den Folterer inspirierte, aus einem Amazon Echo [Alexa] und ich habe laut gelacht, als der Folterknecht der Musik irgendwann überdrüssig wurde und nur: „Alexa STOPP“, schrie). Es war sehr einfallsreich. Angefangen bei den Lösungswegen der Helden, über diverse Spionage-Gadgets, bis hin zu Kapiteltiteln wie „Schwedenfeuer“. Und vor allem war es halt Tom Finn. Ich mag ihn und lese ihn einfach gerne. Einer der ganz Großen für mich. Und trotzdem zum Anfassen. Weiter so!!!

Also Leute gönnt Euch und / oder Euren Liebsten das Buch und kauft es zum Beispiel hier.

Stay tuned und frohe Ostern, Euer Kröterich von Krötsen

P.S.: die im Text unterstrichenen Wörter sind Links, die Ihr einfach anklicken könnt

p.p.s.: wer auch immer zuerst „krötor, ich möchte ein Kind von dir“ in die Kommentare schreibt, bekommt meine ramponierte Version des Buches geschenkt

Der kleine Gag am Wochenende

Viel Spaß und ein schönes Wochenende. Und: feiert Big und Little K!!!
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Ey man, wo ist mein E-Roller

hey Krötmunity, es gibt mal wieder eine neue Kolumne. Diese ist nicht systemrelevant, aber lustig.

Wir dürfen, seit einiger Zeit, E-Scooter benutzen, aber noch lustiger: E-Scooter Nutzer beobachten. Diese lustigen Dinger begegnen uns in nahezu jeder größeren Stadt. Du musst von a nach b, hast kein Geld für ein Taxi und noch weniger Selbstachtung: gönn Dir nen E-Scooter. Tendenziell ist das schon ein Grund für eine Kolumne, aber Big K reicht das nicht. Wir widmen uns also einer Randgruppe innerhalb einer Randgruppe. Und zwar Leuten, die E-Scooter fahren und das zu zweit.

Diese Konstellation kam mir bisher mehrfach zu Augen. Sonst teile ich die Leute in Gruppen ein, aber hier geht das nicht. Hier teile ich einfach nur aus. Fangen wir also an.

Leute, es gibt immer wieder neue Dinge, kein Thema. Aber, es gibt auch immer wieder Leute, die diese neuen Dinger … sagen wir mal verunstalten. Der E-Scooter ist dafür ein schönes Beispiel. Nehmen wir hier zuerst mal die gegebene Situation:

Man ist in der Stadt unterwegs und wünscht sich, schneller voran zu kommen und dabei am Strassenverkehr teilzunehmen. Hierfür bietet sich der E-Scooter an. Allerdings darf ich für diese Situation meherer Spoiler nennen:

  1. Es ist unweiblich und unmännlich, sich auf diese Art und Weise fort zu bewegen. Warum? Ganz einfach: die Teile sehen kacke aus, sie haben kein Speed und niemand, wirklich niemand (nicht mal Chuck Norris) sieht cool darauf aus
  2. Ihr unterstützt damit den aktuellen Krieg. Glaubt Ihr nicht? Wendet Eucht an angesagte Verschwörungstheoretiker, die werden es Euch erklären
  3. Ihr verbreitet damit Corona. Zwar langsam, weil die Teile halt kein Speed haben, aber Ihr tut es dennoch
  4. Ihr seht einfach lächerlich aus
  5. siehe oben
  6. siehe oben
  7. Niemand nimmt Euch für voll
  8. Ihr solltet besser Alien Eier in Euch ablegen lassen, da gibt es auch einen tollen Beitrag zu
  9. Ihr kommt nicht schneller voran
  10. Muwe Echenbier (Name natürlich von der Redaktion geändert) fährt so ein Teil

Das waren jetzt einige Gründe, das Teil nicht zu benutzen. Aber die Kolumne dreht sich um etwas anderes. Und zwar um E-Scooter-User, die das Teil zu zweit nutzen:

ohne scheiß, liebe big K-munity, sowas gibt es. Und ich durfte es mehrfach beobachten. Dieser süße kleine Roller, mit einer max. Geschwindigkeit von 22 km/h wird einfach weggecockt, von zwei Kerlen. Eine Frau hätte da eventuell noch Bock drauf, aber die wird zumindest mal vorher gefragt. Der Scooter nicht. Ich sitze also in der Stadt, denke an nichts böses und dann kommt ein doppelt besetzter E-Scooter vorbei. Meine Gedanken:

  1. Was soll der scheiß?
  2. Wie kommt man auf die Idee, so ein Teil doppelt zu besetzen?
  3. Warum macht man sich bewusst lächerlich?
  4. Wie kann das Teil (weniger Power, als ein Mofa) zwei Leute tragen, ohne umzukippen?
  5. Wie viele E-Scooter bräuchte man, um Drachenlord zu bewegen?
  6. Warum kippt das Teil nicht um?
  7. Warum schreibe ich über son scheiß (META)
  8. Zerfickt man sich dabei per se die Arschfotze?
  9. Möchte man einfach nur den Vordermann wegcocken?
  10. Wie kommt man auf so ne scheiß Idee?

Kloppt gerne die Kommentare voll

Stay tuned. Euer Gay-Tor

In der Kürze liegt die Würze (manchmal)

Hallo liebe Krötmunity,

ich bin ja Minimalist. Das steht oftmals (scheinbar) im Gegensatz zu dem, was ich hier tue. In diesem Falle bloggen. Bevor ich erkläre, warum meine nihilischte Einstellung nicht (oder vielleicht doch) zum Bloggen passt tue ich etwas, was ich noch nicht getan habe: ich schreibe, warum ich blogge und was mir bloggen „bedeutet“.

Ich habe schon früh angefangen zu schreiben. Anfangs Kurzgeschichten aus der Feder eines Kindes, über Anfänge und erste Schritte des Autorenlebens, bis aktuell hin zu Veröffentlichungen (dann darf man sich Autor nennen). Bloggen wirkte jedoch schon immer eine große Anziehungskraft auf mich aus. „Das ist ja dann direkt on und sieht jeder,…“ Es war und ist einfach eine andere Art Medium. Es gefällt mir einfach, mir die Statistik anzusehen und stolz sein, dass ich bis zu 8tausend Aufrufe im Jahr habe. Es spornt an und ich kann direkt Dinge „raushauen“, wie z.B.: das lustige Video, mit meinem Sohn, vom letzten Wochenende. Es ist kreativ, aktuell, relevant und vielseitig, wie ich:) Daher blogge ich.

Nun zur Frage, wie Minimalismus zum bloggen passt: hier sei zuerst gesagt, dass ich nicht nur Blogger bin, sondern mich auch anderen Künsten widme. Z.B.: den Schriften, der Schausspielerei und der Vokalisation (schreibt in die Kommentare, wenn Ihr auch nicht wisst, was das Wort soll). Alle Künste haben eine Sache gemein: dem Kunden/Gast/etc die Zeit seines Lebens zu versprechen und dieses Versprechen auch zu halten. Bestenfalls gegen Entgeld. Wobei eine unentgeltiche Ego-Aufbesserung auch besser ist, als nichts. Und was Bedarf es dem geneigten Kunstliebhaber etwas zu bieten? Ganz einfach: Herzblut. Ich mache alles mit Herzblut, denn sonst würde ich es gar nicht machen. Herzblut drückt jeder Künstler indiviuell aus, da jeder Künstler individuell ist. Aber egal auf welche Art, man spürt es immer. Es gibt aber einige Dinge, die oft mit Herzblut verwechselt werden. Fälschlicherweise wohlgemerkt! Hierzu gehört beispielsweise der Wunsch nach mehr Content. Leute, verwechselt hier Qualität nicht mit Quantität. Eine short story, mit 40 Seiten, kann mehr Inhalt haben, als ein Roman, mit 2000 Seiten. Mehr bedeutet nicht immer besser. Jeder drückt sich anders aus. Mit viel Worten, mit wenig Worten,mit Schachtelsätzen, mit was auch immer. Aber jeder (Künstler) macht das gut und mit Herzblut.

Dafür, dass das Thema heute Minimalismus (und wohl auch „aus dem Nähkästchen eines Blogger“ Plauderns) ist, bin ich schon viel zu textlastig. Daher schließe ich die heutige Kolumne mit etwas Besonderem ab. Mit Kunst. Franz Hohler ist der Meister der Kurz- und Kürzestgeschichten und in seinem Sinne möchte ich drei Werke in die Sujetschale dieser Kunstform werfen:

Sie haben 2 Nachrichten aus 3 WhatsApp Chats

Sie sahen sich, sie mochten sich, sie begehrten sich, sie liebten sich, sie beghrten sich, sie mochten sich, sie sahen sich nicht mehr

Robocop und der Terminator kämpften miteinander. Aufgrund der sonstigen Zerstörung des Raum-Zeit-Kontinuums kann der Gewinner leider nicht genannt werden

Stay (minimal) tuned 🙂

Der kleine Gag am Wochenende

Viel Spaß und ein schönes Wochenende.

Fremdbestimmt / a true story

Hallo liebe Krötmunity,

heute wird es ungewohnt ernst. Normalerweise hat die Kolumne einen gewisssen Witz in sich. Dem ist heute nicht so. Heute geht es um Hurensöhne, Motherfucker, Arschlöcher und Entitäten, die anderen weh tun, per se!

Jeder von uns kennt Beziehungen, die in die Brüche gehen. Meistens hat das mit einem der beiden Partner zu tun. Aber was, wenn ein unbekannter Dritter im Bunde ist? Wie geht das? Wie kann das sein? Ich erkläre es Euch gleich. Es ist passiert. Wem ist es passiert? Wann ist es passiert? Mir ist es passiert. Und wann es passiert ist, möchte ich nicht sagen. Ich gehe mit dieser Kolumne eh schon mehr aus mir raus, als ich möchte. Also, legen wir los mit der Geschichte:

Ich habe mich lange ausgetobt. Aber irgendwann wollte ich wieder ankommen, wie man so schön sagt. Also war ich auf der Suche nach einer Partnerin, der es genauso ging. Diese fand ich auch. Wir ließen es langsam angehen. Nicht, wie sonst, kochen bei mir oder ihr und dann direkt Netflix and chill. NEIN. Es war ein bewusster Start in eine Beziehung, zumindest von meiner Seite her. Wir gingen spazieren und redeten. Wir trafen uns bei ihr. Tatsächlich ohne Sex, dafür mit heavy petting. Aber ohne Sex. Wir legten beide Wert auf eine ordentliche Beziehung. Das ging ungefähr einen Monat lang. Es war schön, wurde immer schöner und immer intensiver.

Ich bekam Nachrichten, wie: „Ich vermisse Dich, komm vorbei“, „Ich fühle mich so wohl mit Dir“, „Du machst mich glücklich“,… Und jetzt wird es ekelhaft ehrlich. Wir redeten über MMF, weil sie Gelüste daran hatte. Ich sagte OK, aber wir sollten das langsam angehen. Sie sagte: „Natürlich. Wir werden die ersten paar Monate genug mit uns zu tun haben“. War okay für mich. Aber eine Woche später teilte sie mir mit, dass wir zu einer Sex Party gehen würden. Laut Werbung des Veranstalters: Zarte Berührungen an der Bar, Männerüberschuss… Ich ließ das unkommentiert und war sehr verwirrt. Wollte aber auch nicht dagegen sprechen, da ich Angst hatte, sie dadurch zu verlieren.

Hinzu kamen mehrere Erwähnungen über iheren EX, mit dem sie eine SM Beziehung hatte. Sie nannten ihn immer ihren EX Herrn (KOTZ!!!!!!). Sie hatte sogar einen verfickten, SM bezogenen, Vertrag mit ihm… Zwischenspiel Ende

Jeden falls kamen immer mehr Dinge, die mir weh taten. Manche große Sachen (siehe oben), aber auch kleinere. Es wurden jedenfalls immer mehr. Und dann kam Tag X: wir hatten einen tollen Abend, viel gelacht, viele gekuschelt und auch mehr… Am nächsten morgen jedoch fing sie an zu puzzlen und mich links liegen zu lassen. Ohne Scheiß. Ich kam mir sehr verarscht vor. Nach dem Puzzlen hat sie dann gezockt und mich weiter links liegen lassen. Dann bin ich heim gefahren. Abends bekam ich eine WhatsApp Nachricht. Inhalt: der Funke sei nicht übergesprungen und man könne ja Freunde bleiben. Und das nach einem Monat Kuscheln, guter Zeit, Sex und Liebesbeteuerungen. Da war ich sehr verwirrt und kam nicht drauf klar.

Über eine gemeinsame Freundin habe ich später folgendes erfahren. Die Dame war in einer SM Beziehung und ihr Herr hat (ohne meine Wissen oder gar Einverständnis) über sie Macht auf mich ausgeübt. An dieser Stelle: FICK DICH!!!!!!! UND: FICKT EUCH BEIDE!!!!!!!!!!!!! Ich werde diese Kolumne nicht als Podcast machen, weil ich das alles einfach nicht einsprechen könnte. Und, WICHTIG: ich möchte nichts negatives über die SM Szene sagen. Diese Story spielt zwar in der Szene, aber es ist definitiv nicht die Norm.

Stay tuned

Thomas Finn – A.R.G.O.S.

Danke Thomas Finn, danke Bastei Lübbe.

Rezi folgt bald… Stay tuned

Diese 7 Dinge machen Dein Leben besser

Hier der Godcast (wer lesen möchte, bitte runter scrollen):

Hallo liebe Krötmunity,

der Titel ist übrigens ein Clickbait, damit noch mehr von Euch auf diese Seite gelockt werden. Für die, die es nicht wissen: Clickbait ist sowas, wie das Lebkuchenhaus in Hänsel und Gretel (müsste es PC und gendertechnisch und… nicht eigentlich Gretel und Hänsel heissen?) nur halt in virtuell. Anyway. Die heutige Kolumne dreht sich um ein Thema, welches mir schon lange im Kopf herumspukt… Es ist nichts wichtiges, aber könnte zu etwas wichtigem werden #butterflyeffect… Also: warum sagen weibliche Wesen zu weiblichen Wesen: ALTER. Das macht doch absolut keinen Sinn. An die engstirnigen und PCs etc unter Euch (wobei ich glaube und hoffe, dass die K-Munity sehr offen und tolerant ist): das hier soll kein Gender-Minesweeper werden, sondern eine Kolumne. Und wodurch zeichnet sich eine Kolumne aus? Richtig: durch die Meinung und vor allem Meinungsfreiheit des Autors. Also, bitte gechillt bleiben.

Eurem Kröti ist jedenfalls, in der letzten Zeit, sehr häufig aufgefallen, dass Damen zu Damen, bzw. Mädels zu Mädels,…:“Alter“ sagen. Um es mit Herrn Grönemeyer zu zitieren: „Was soll das?“. Es macht keinen Sinn. Warum nicht „Alte“, „Girl“, „Weib“, „Menstruationsschwester“ oder sonst was? Warum „Alter“? Es hört sich nicht nur falsch an, es ist falsch. Das ist so sicher, wie chinesiche Arbeitskräfte im Nagelstudio. Versuchen wir doch mal, der Sache auf den Grund zu gehen. Schließlich ist kroetor.com sowas, wie das deutsche FBI für Sachen, die sonst niemanden interessieren. Wie immer teilen wir die „Objekte“ in mehrere Sparten auf. Fangen wir also an:

Die 18 bis 29 – jährigen

Dieser Zielgruppe, die übrigens auch das bevorzugte Jagdrevier meines besten Ex-Kumpels, Muwe Echenbier (Name natürlich von der Redaktion geändert) ist, traut man den Gebrauch des Wortes „Alter“ (innerhalb des weiblichen Geschlechts) noch am ehesten zu. Warum? Liegt doch auf der Hand: Die Ladies in spe wollen hip, cool und tight sein. Und die Anrede „Alter“ vereinigt dies alles in einem Wort. Aber Girlies, warum nicht die Formulierung „Alte“? Ihr seid doch immer voll auf Gleichberechtigung, PC, Gendering,… aus. GERADE IHR! Warum nutzt Ihr also die männliche Version? Wächst in Euren Köpfen vielleicht der Gedanke heran, dass es mittlerweile doch zuviel Emanzipation ist? Sehnt ihr Euch nach maskulinen Titulierungen? Seid Ihr einfach nicht kreativ genug, um auf „Alte“ zu kommen? Zwingen Euch Aliens, die Eier in Euch abgelegt haben dazu? Da gibt es auch einen netten Artikel: bitte hier klicken – Waren es Querdenker? Oder Eure Eltern, die immer noch Macht auf Euch ausüben (Vaterkomplex ausgenommen, da danke ich Gott für)? Woran liegt es? Bitte sagt es mir, ich möchte es verstehen

Die 30 bis – 59 jährigen

Tja Leudde, … wird für Euch etwas eng, mit solchen Begriffen um Euch zu werfen. Fassen wir mal die bisherige Situation zusammen: Ihr seid vermutlich Eltern (wenn Ihr einen Kinderwunsch hattet und Euch ein Partner vergönnt war, dem dies auch so ging). Ihr möchtet nicht auf dem Abstellgleis für Ältere enden? Spoiler: da endet jeder. Gerade Euer Alter müsste doch wissen, dass es unglaublich, ich schreibe es nochmal und in fett, damit es ankommt: unglaublich uncool und unpassend ist, Wörter der Jugensprache zu nutzen und dies auch noch auf diese Art und Weise. Ihr habt mit für die Emanzipation gekämpft, dafür gesorgt, dass Damen fast so viel Gehalt haben, wie Herren, habt die erste weibliche Bundeskanzlerin mitgewählt und erlebt, habt die Männer mal an den Herd gestellt und seid arbeiten gegangen, habt dafür gesorgt, dass auch die Herren mal Kinderzeit machen, habt Euch selbst kennen gelernt, ausprobiert und erlebt, wisst, wie toll es ist eine Frau zu sein und nutzt dann diese maskuline Anrede untereinander. Warum? Es macht absolut keinen Sinn. Oder seid Ihr vielleicht doch nicht vollständig aus Eurem emotionalen Gefängnis ausgebrochen? Habt vielleicht doch einen Ersatzschlüssel für die Hintertür an die Männer gegeben? Die sinnvollste Erklärung wäre jedoch, dass Euch Aliens dazu zwingen, die Eier in Euch abgelegt haben. Da gibt es auch einen netten Artikel: bitte hier klicken

Die über 60 – jährigen

LOL, Leute, Ihr habt echt ein Problem. Da gehe ich gar nicht näher drauf ein, sonst wird das arme KrötBrain zu sehr gefuckt. Kommt selbst klar

Der „Alter-Club“

Aber Krötor wäre nicht Krötor, wenn er Euch nicht helfen wollen und / oder würde. Daher gründe ich hiermit den „Alter-Club“. Wer diesem beitreten möchte, bitte einfach in die Kommentare schreiben oder eine Mail an die brandneue Adresse: chef@kroetor.com. Der Club ist jedoch nur für Ladies, da es ja um diese geht. Geboten werden wöchentlichen Treffen im KrötHQ, gelegentlichen Parties, Coupons für diverse Dinge, des Krötors Gunst, ein Notfalltelefon und VOR ALLEM: Eure Loslösung vom Wort Alter. Es gibt nur 8 Regeln zu beachten und alles ist safe im „Alter-Club“:

  • 1. Regel: Ihr benutzt nicht die Anrede „Alter“ innerhalb Eures Geschlechts.
  • 2. Regel: Ihr benutzt NICHT DIE ANREDE „ALTER“ innerhalb Eures Geschlechts.
  • 3. Regel: Wenn jemand „Alter“ sagt, ist deren Mitgliedschaft vorbei.
  • 4. Regel: Es reden jeweils nur Zwei.
  • 5. Regel: Nur ein Gespräch auf einmal.
  • 6. Regel: Keine Hemden, keine Schuhe.
  • 7. Regel: Die Gespräche dauern genau solange, wie sie dauern müssen.
  • 8. und letzte Regel: Wer neu ist im „Alter – Club“, muß reden.

Stay tuned. Euer Kröterich von Krötsen

Kröten verboten? Verboten!

Wie dem geneigten Leser aus den Medien nicht entgangen ist wurde die Leipziger Buchmesse 2022 abgesagt.

Die freundlichen Mitarbeiter der Buchmesse hatten unserem Chefredakteur dieses Jahr keinen Presseausweis zur Verfügung gestellt, trotz des durchaus innovativen Konzepts einen Museumsblog zu betreiben, da der Blog ihrer Meinung nach (für die Messe) weder relevant, noch aktuell sei.

Dieser Tatsache haben wir nicht nur zu verdanken, dass wieder mehr gebloggt wird, sondern auch, dass wir dem unvergleichlichen Godcast lauschen dürfen!

Und jetzt also die Absage der Buchmesse. Die Krötor Redaktion möchte gerne klarstellen, dass sie weder bestätigen, noch verneinen wird, etwas mit dieser Absage zu tun zu haben.

Die Empfehlung der Redaktion an die Messeleitung der Leipziger Buchmesse wäre die Chefredaktion von Krötor bereits jetzt auf die Liste der Presseausweise 2023 zu setzen. So könnten nächstes Jahr unnötige Komplikationen vermieden werden und der Krötmunity bereits im Vorfeld z.B. die Hallenpläne zur Verfügung gestellt und die Buchmesse somit zu einer offiziellen Partnermesse von kroetor.com werden.

Nur so als Idee.

Euer Farin Ferien

Schrottwichteln von/für/mit Idioten

Hallo liebe Krötmunity,

als allererstes möchte das Team Krötor Euch auf eine Neuerung hinweisen: die Kolumne kommt nun zeitgleich als Text und NEU: – als Podcast – raus. Für alle faulen unter Euch bedeutet dies, das Krötor himself Euch den Scheiß vorliest. Und da Krötor in Fachkreisen auch als „Die Stimme Gottes“ bekannt ist, nennt sich der Spaß: GODCAST. Einfach auf die Datei unten klicken und schon hört Ihr alles, was nun folgend in Textform kommt. Team Krötor ist wie immer ganz hart am Puls der Zeit:) Also hört rein:

Der erste Godcast

Für alle, die weiterhin lieber lesen und / oder meine Rechtschreibfehler zählen wollen, geht es (wie gewohnt) weiter, mit der heutigen Kolumne. Auch ein Krötor braucht Liebe und Zärtlichkeit. Dieses Problem hatte er lange nicht, war er doch sehr lange in einer tollen Beziehung. Leider kam die Zeit für diese Beziehung und Kröti war wieder Single. In Zeiten von Corona und der modernen Welt an sich, versuchte er es mit Dating Apps. Hier hätten wir Tinder (nicht so toll), Joyclub (so eine Art Internet Straßenstrich, der aber nichts kostet, außer Deine Würde) und des Krötors Liebling: Lovoo.

Bei Lovoo bleiben wir auch, für die heutige Kolumne, hängen. Ich muss sagen, dass ich ,während zweier persönlicher Phasen, diese APP nutzte. Phase 1: Party machen / Hörner abstossen und Phase 2: Etwas Ernstes suchen. Diese Phasen haben jedoch keinen Einfluss auf die verschiedenen Stereotypen bei Lovoo. In meinem Fall weibliche Stereotypen, da ich mich zu der Damenwelt hingezogen fühle. In der heutigen Kolumne wird es ein paar mehr Typen geben, als sonst. Legen wir also los:

Die „Keine One Night Stands“ und / oder „Keine Freundschaft Plus“ – Lady

Ich gehe gleich noch näher auf diese Type ein, kann aber eines schon vorweg nehmen: in fast allen Fällen ist die Aussage gelogen. Da Krötor keinerlei Geheimnisse vor der Krötmunity hat, können wir ja offen sein. Realistisch hatte ich ca. 80 Dates über Lovoo (ja Mama, ich bin – wenn ich Dich zitieren darf – eine männliche Hure. Sei es so, ist ja jetzt vorbei). Von diesen ca. 70 Dates, war ich bei 45 nur auf „das Eine“ aus. Dabei habe ich die Erfahrung gemacht, dass gerade die Damen, die extra erwähnen (ob in ihrem Profil oder aber beim Texten), dass sie nicht an ONS oder F+ interssiert sind, eben genau das in ihrem Portfolio haben und zwar nur das. Da fragt man sich doch, warum schreiben die so etwas? Leichter ging es nicht. Also liebe Lovoo Noobs, hier kommt ein Pro Tipp: wenn ihr nur Spaß wollt, achtet auf (und missachtet) die Phrase „No ONS“, „No F+“ und ihr seid am Start. Hier meine Gefühle zu dieser Art Ladies in einem Bild:

Die „Bitte schreibe in ganzen Sätzen“ – Dame

Hier haben wir eine sehr paradoxe Stereotypin. Vielleicht erkläre ich diese Damenart anhand eines kurzen Auszugs aus einem Chat:

Kröti: Ich wünsche Dir einen wunderschönen guten Tag. Es ist schön, dass wir ein Match haben. Wir sollten mal etwas texten und uns kennenlernen

Dame: Hi

Kröti: Danke für die Antwort. Ich schaue gerade eine coole Serie (nennt Serie) auf Netflix. Ist richtig klasse. Was treibst Du schönes?

Dame: Chilln (Anm. d. Red.: Tatsächlich schrieb die Dame das. Und die war über 40)

Kröti: Muss auch mal sein 🙂 Schaust Du im Moment irgendwelche Serien oder Filme, die Du mir empfehlen kannst?

Dame: Nö

… und so zog sich diese kommunikative Totgeburt immer weiter hin… Man sollte vielleicht dazu erwähnen, dass die Dame mich geliked hat und bei Hobbies: Serien und Filme in ihrem Profil steht. Und natürlich der Satz: Bitte schreib mir nur in ganzen Sätzen. Da kann ich nur sagen: FAIL! Und auch zu dieser Art Mensch wieder ein Foto:

Die „Wünsch Dir was“ – Lady

Diese Damensorte ist die, die ich persönlich am meisten nachvollziehen kann, aber leider auch mit Abstand am unrealistischsten finde. Wie der Name schon sagt, ist diese Art Ladies SEHR anspruchsvoll. Man könnte auch von ZU anspruchsvoll reden. Hier wird „en Detail“ eine Wunschliste aufgestellt, die sowohl die physischen, als auch die psyschichen Aspekte des Traum Mannes auflistet. Ich brauche nicht weiter auszuführen, dass diese Liste nicht realisiert werden kann. Also liebe „Wünsch Dir was“ – Ladies: am besten malt Ihr Euch Euren Traumtypen, dann werdet ihr auch nicht enttäuscht und wir Herren der Schöpfung sparen uns einen Pre Date Burn Out und behalten den kümmerlichen Rest Selbstwertgefühl, den wir noch haben. Auch hier das passende Bild:

Die „Bitte nur ungeimpfte Kerle“ – Vollpfostentussi

Wie dem geneigten Leser aufgefallen ist, habe ich hier nicht von einer Dame oder Lady geredet, sondern von einer Vollpfostentussi. Und genau das ist dieser Typ Mensch auch. Ich habe viel Verständnis und bin sehr tolerant. Es geht jedoch zu weit, wenn es um die Gesundheit geht. Von daher ein klares Statement: Verpiss Dich!!!!!! Und das Bild:

Die unverbindliche Dame

Hier haben wir einen besonderen Archetypen der weibliche Gemeinschaft. Diese Art Frau kann und will sich nicht festlegen. Dies führt zu sehr irrtierenden, langweiligen, skurrilen und dämlichen Gesprächen, die man sich einfach sparen kann. Liebe Damenwelt: wenn Ihr Euch nicht entscheiden könnt oder nicht wisst, was Ihr wollt: kein Problem. Aber dann behaltet das für Euch und stehlt anderen nicht die Zeit damit. Jemand kennenlernen ist schön, aber man sollte auch das Gefühl vermittelt bekommen, dass man erwünscht ist und Interesse da ist. Ansonsten kann man sich das doch save sparen. Das Bild:

Die Streamer / In

An dieser Stelle kann ich meine Meinung über beide Geschlechter teilen, die diesem Hobby frönen, da ich mir Streams von beiden angesehen habe. Fazit-Spoiler: LOL!!!! Echt jetzt, wenn Ihr es auf Youtube oder sonstigen Kanälen nicht schafft, Euch eine Fanbase aufzubauen, dann solltet Ihr es lassen. Leicht bekleidete Damen, die ernsthaft denken, die Herren würden Ihrem Geseier lauschen und Möchtegern Prolls (männlich) die denken, sie seien jetzt etwas Besonderes. Die Antwort auf beides lautet: NEIN!!! Ihr seid noch genauso uninteressant (von den weiblichen Attributen abgesehen, die auch in den Profilbildern durchs Dorf getrieben werden), wie vorher. Einen Stream auf Lovoo zu haben ist in etwa so, wie einen Unfall ins Internet zu stellen. Keiner will es sehen, keiner sollte es sehen und es ist nichts, womit man sich profilieren kann oder sollte. Bitte lasst das Ganze. Es ist toll und auch ein Geldsegen für Lovoo, dass es diese Grenzdebilen Leute gibt, die den Rotz schauen oder streamen oder beides. Aber mehr als Geldmacherei (für Lovoo) ist es nicht. Wie gesagt, wenn es für You Tube, Tik Tok und co. nicht gereicht hat, dann solltet Ihr Euch mal Gedanken machen, warum das so ist und nicht bei Lovoo streamen. DANKE. Bild:

Die „Ich suche etwas Ernstes“ – Entität

Hier haben wir die (in meinen Augen) schlimmste Ausgeburt der Lovoo Hölle. In den letzten paar Monaten bin ich auf der Suche nach etwas Festem (Ladies, gerne in den Kommentaren melden:)) Leider wurde mir hier bisher immer ein Strich durch die Rechnung gemacht und das teils sehr schmerzhaft. Lustigerweise (irgendwie analog der „NO ONS / NO F+“ – Dame) immer von Damen, die angeblich etwas Ernstes suchen. Hier sind die Ansprüche natürlich hoch. Und ich hatte immer persönliches Pech. Wir reden hier von ca. 10 Dates. Die eine Hälfte ließ sich zum Essen einladen und wir hatten tolle Gespräche, keine unangenehmen Pausen und es waren immer mindestens vier Stunden, wie im Flug, vergangen. Fazit der Damen: Der Funke ist nicht übergesprungen. OK. Hatte zwar ein anderes Gefühl, aber das kann ja täuschen. Auf der anderen Seite, wie kann man das nach einem Date sagen? Anyway. Die anderer Hälfte „behielt“ mich für ein paar Wochen oder Monate. Ließ mich „bei“ ihr schlafen und eine tolle Zeit haben. Gab mir sehr warme Worte und ließ mein kleines Herz erblühen, um mir dann zu sagen, dass der Funke nicht übergesprungen sei. Bisschen spät, Hä??? Bild? Bitte:

Das war die kleine Lovoo Pro Kolumne.

Stay tuned!!!

P.S.: Alle Bilder sind NFT-fähig. Bei Interesse gerne in die Kommentare schreiben

Kroetor goes NFT

BLOCKCHAIN:

1. Nils Leidinger

2. Familie Sven Leidinger

3. Familie Horst und Petra Leidinger

3. Christian Kullmann

4. Simone Leidinger

5. Thomas Philippi

6. Jörg Schröder

7. Julia Gansen

Wer möchte noch mit auf den (bei uns günstigen) NFT Zug springen? Kostenpunkt: 0,1 Bitcoin. Wer Interesse hat, bitte in die Kommentare schreiben. Macht nicht denselben Fehler, wie bei Bitcoin. Jetzt könnt Ihr von Anfang an dabei sein.

Sag doch auch mal was dazu…

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist wp-1643294914891.jpg
(c) by Medienservice Sachsen

Hallo liebe Freunde der gepflegten Kroeterei!

Erst einmal ein frohes neues Jahr für Euch alle. Das Team Kroetor hofft, Ihr seid alle gut gestartet und habt noch einen Termin für Eure Hochzeit, am 2.2.22, bekommen und den Junggesellenabschied gut überlebt. Bei dem Wort Junggesellenabschied spare ich mir das gendern, zu stressig. Wobei, jetzt habe ich es zwei Mal geschrieben, da hätte ich es auch gendern können… Anyway. Ich bin gut in das neue Jahr gekommen und freue mich, Euch wieder als Leser am Start zu haben.

Es ist mal wieder einiges passiert, was mich auch dazu bewogen hat, wieder zu bloggen. Der Hauptgrund sind die freundlichen Mitarbeiter der Leipziger Buchmesse. Ihr erinnert Euch vielleicht noch daran, dass ich vor einigen Jahren einen Presseausweis dort bekam, aufgrund meiner Tätigkeit als Blogger. Bei der diesjährigen Anfrage war der Tenor, dass ich keinen Ausweis bekomme, weil der Blog (für die Messe) weder relevant, noch aktuell sei. Natürlich schreit die Krötmunity, aufgrund eines solchen Affronts, nach „Kröten verboten Teil 3“, aber die haben ja recht. Also wird jetzt wieder mehr gebloggt.

Aber kommen wir zum Thema der heutigen Kolumne. Ich durfte mir, während der letzten Zeit, oft (von meinen Bekannten, meiner Familie und meinen Kollegen, sowie Freunden) Dinge anhören, wie:

  • Bezieh doch mal Stellung zur aktuellen Situation!
  • Hast Du denn gar nichts zur Situation zu sagen?
  • Du hast doch nen Blog, aber anscheinende keine Meinung?
  • Es passiert aktuell so viel, was denkst Du darüber?
  • Was macht das alles mit Dir?
  • Wie kommst Du mit dem allen zurecht?
  • Ist das alles OK für Dich?
  • Wird Dir das alles nicht zuviel?
  • Kann das für Dich so funktionieren und weitergehen, wie es jetzt ist?
  • Wird man damit leben können und / oder müssen?
  • Was denkt Heinz über all das?
  • Wird es ewig so weitergehen?
  • Kannst Du mit dieser Umstellung leben?
  • Was denkt sich die Regierung dabei?
  • Sag doch auch mal was dazu

Nach langen Überlegungen (man will ja politisch korrekt und auch kein Querdenker sein) und Rücksprache mit dem Krötor Team, bin ich zu folgender Aussage gekommen:

Ich finde das Ende, in der chinesischen Version von Fight Club, kacke.

Jetzt kennt Ihr meine Meinung und könnt wieder ruhig schlafen:)

Stay tuned

Euer Krötor

(c) Titelfoto by Medienservice Sachsen

Manchmal bekommt auch ein Museum neue Werke;)

AnRUFung 2020

MaM

Wer hat Mitte der 1980er nicht davon geträumt ins Auswahlverfahren für ein $300,000 Stipendium einer elitären, progressiven Studentenverbindung zu kommen?

Bewirb auch du dich jetzt!

Freeform für 4 Spieler/innen. Was Ihr mitbringen solltet:

Feierwütigkeit und den absoluten Ehrgeiz einer der besten Studentenverbindungen der Welt angehören zu wollen.

Gespielt wird in 2 Hauptslots:

Freitagmittag von 14-18 Uhr

Freitagnacht ab 0.00 Uhr, Dauer ca. 60-90 Minuten.

Des Weiteren möchten wir euch bitten Donnerstag um 19.30 zu unserer Verfügung zu stehen. Ca 15 min

Wenn wir euch außerhalb der Slots sehen würden wir hier und da auch gerne mit euch interagieren, natürlich nur wenn das von euch gewünscht ist und es gerade zeitlich bei euch passt.

Das Team der Drunking Bronuts freut sich auf eure Anmeldung.

Parental Advisory: risk of profane language, abuse of alcohol, violence and occult content